Makler in Der Großsiedlung Siemensstadt

 

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Siemensstadt PLZ 13599, 13627, 13629

Die Großsiedlung Siemensstadt (auch Ringsiedlung) ist eine Wohnanlage im heutigen Berliner Ortsteil Charlottenburg-Nord. Sie wurde zwischen 1929 und 1931 als östliche Erweiterung der zum Bezirk Spandau gehörenden Siemensstadt gebaut. Die Gesamtleitung oblag dem Stadtbaurat Martin Wagner, für das städtebauliche Konzept zeichnete Hans Scharoun verantwortlich. An der Planung der im Stil des Neuen Bauens errichteten Blöcke waren bekannte Architekten der Weimarer Republik wie Walter Gropius, Otto Bartning, Hugo Häring, Fred Forbat und Paul Rudolf Henning beteiligt. Die Freiflächen gestaltete Leberecht Migge. In Anlehnung an deren Zusammenschluss in der Architektengemeinschaft Der Ring erhielt die Siedlung den Beinamen Ringsiedlung.

Die Großsiedlung Siemensstadt wurde im Juli 2008 als eine von sechs „Siedlungen der Berliner Moderne“ in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Die Siedlung bot den Arbeitern der benachbarten Siemenswerke eine Wohnmöglichkeit.

Die Wohnanlage wurde im Ortsteil Charlottenburg-Nord rund um den Goebelplatz errichtet. Der westlich des Jungfernheidewegs gelegene Teil der Wohnanlage gehört zum Bezirk Spandau.

Scharoun verwirklichte hier – den progressiven Ideen des Wohnungsbaus der 1920er Jahre folgend – das Konzept einer aufgelockerten, von Freiräumen und Grünstreifen umgebenen Wohnstadt, das wegweisend war für den Wohnungsbau der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die meist fünfgeschossigen – parallel in Nord-Süd-Richtung angeordneten – Wohnzeilen folgen einer strengen städtebaulichen Figur, innerhalb der die beteiligten Architekten mit unterschiedlicher Formensprache ein vielgestaltiges Siedlungsbild schufen. Markant für die Siedlung ist Scharouns an Schiffsarchitektur erinnernder Bauteil, der „Panzerkreuzer“ genannt wird.

Die Straßen und Plätze der Siedlung wurden nach Technikern, Erfindern und Physikern benannt, in deren Leistungen man Wurzeln des Erfolges der Siemens AG sah.

Der Gutsbezirk Plötzensee wurde hierdurch deutlich verkleinert und umfasste seitdem auf eine Fläche von 52 ha nur noch das Strafgefängnis mit seiner näheren Umgebung. Bei der Bildung von Groß-Berlin wurde 1920 auch dieses Gebiet nach Berlin eingemeindet und dabei dem Bezirk Charlottenburg zugeordnet. Die schon 1915 nach Berlin eingemeindeten Gebiete kamen 1920 zu den Bezirken Tiergarten und Wedding.

Auf dem Gelände des ehemaligen Strafgefängnisses Plötzensee befindet sich die Gedenkstätte Plötzensee, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Mit der Justizvollzugsanstalt Plötzensee, der Justizvollzugsanstalt Charlottenburg sowie der Jugendstrafanstalt Berlin liegen drei eigenständige Justizvollzugseinrichtungen in Plötzensee.

Am nördlichen Rand von Plötzensee liegt ein größeres Gewerbegebiet; unter anderem mit der Firmenzentrale der Fluggesellschaft Air Berlin. Ein Teil des Gewerbegebietes erstreckt sich über das Gelände der ehemaligen Speerplatte. Auf dem restlichen Gebiet von Plötzensee befinden sich zahlreiche Kleingartenanlagen. Diese Gärten liegen in einem früheren Feuchtgebiet, das vom Pfefferluchgraben entwässert wird.

In der westlich an Plötzensee anschließenden Paul-Hertz-Siedlung befindet sich am Heckerdamm das Gemeindezentrum Plötzensee mit dem Bilderzyklus Plötzenseer Totentanz von Alfred Hrdlicka. Ebenfalls am Heckerdamm in der Paul-Hertz-Siedlung liegt die Gedenkkirche Maria Regina Martyrum. Sie ist die „Gedächtniskirche der deutschen Katholiken zu Ehren der Blutzeugen für Glaubens- und Gewissensfreiheit in den Jahren 1933–1945”. Das Areal gilt als herausragendes Beispiel einer gelungenen Einheit von Kirchenbau und Bauplastik. Der markante Glockenturm am Eingang des kopfsteingepflasterten, von mit schwarz-grauen Basaltkieselplatten verkleideten Mauern eingefassten Feierhofs mit bronzenem Kreuzweg und Freialtar von Otto Herbert Hajek besteht aus zwei Betonpfeilern, die ein Eingangstor und den zweigeschossigen Glockenstuhl mit fünf Glocken zwischen sich nehmen. Auf der langgestreckten Fassade der Oberkirche befindet sich die dreigliedrige vergoldete Plastik Apokalyptische Frau von Fritz Koenig. Im indirekt beleuchteten Kirchenraum befinden sich unter anderem ein monumentales Altargemälde von Georg Meistermann und eine Sitzende Madonna aus Südfrankreich.

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