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Hausboote - Schwimmhaus - Wohnhaus - Wohnschiffe

Ein Hausboot ist ein Motorboot, das als kombiniertes Wohn- und Transportmittel für den Urlaub auf Binnengewässern genutzt wird. Es bietet die Möglichkeit – ähnlich wie beim Camping mit einem Wohnmobil an Land –, von Ort zu Ort die Sehenswürdigkeiten eines Urlaubsgebietes zu erkunden. Ein Hausboot ist eine Yacht bzw. Cruiser, die mit einem Motorhome oder einem Caravan mit entsprechenden Bequemlichkeiten verglichen werden kann. Es sind große Tanks für Treibstoff, Frischwasser und Fäkalien eingebaut, die dem Boot einen größeren Bewegungsradius erlauben. Das Gewicht spielt eine untergeordnete Rolle. Auf amerikanischen Booten gibt es meist auch eine Veranda mit Grill und eine Dachterrasse. Der Betrieb erfolgt mit ökonomischen Dieselmaschinen um die 60 kW, da die große Masse auf dem Wasser leicht bewegt wird und sofern kein Strömungsgewässer starke Motorisierung verlangt. Selbst bei Seegang ist eine starke Motorisierung nicht erforderlich, da sich das Boot der Wellenbewegung anpassen muss. Man bewegt sich etwa mit der Reisegeschwindigkeit eines Radfahrers. Ein Führerschein ist auf den meisten Hausbootrevieren nicht mehr erforderlich, wobei eine gute theoretische Vorbereitung mit maritimer Literatur empfohlen wird.

Ein Hausboot kann aber auch zum dauerhaften Wohnen ausgestattet und genutzt werden, wobei man dann zwischen dem Hausboot selbst und einem Schwimmhaus, Wohnboot oder Wohnschiff unterscheidet.

Wenn ein Wasserfahrzeug nach der Richtlinie bewertet wurde, erkennt man dies an der Herstellerplakette mit dem CE-Zeichen und weiteren Angaben zur max. Personenzahl, vom Hersteller empfohlenen Zuladung und dem Fahrtgebiet. Mit der sogenannten Konformitätserklärung wird durch den Hersteller bestätigt, das eindeutig identifizierbare Wasserfahrzeug nach den Vorgaben der Richtlinie gebaut zu haben. Unverwechselbar wird das Fahrzeug durch die Fahrzeugidentifikationsnummer, welche aus zwölf Stellen und zwei Ziffern für das Herstellerland bestehen und immer am Heck an Steuerbord zu finden ist. Das Handbuch für den Schiffsführer ist ein weiteres Dokument, das bei keinem Wassersportfahrzeug fehlen darf und alle wichtigen Informationen über diese enthält, ebenso aber auch Hinweise zum sicheren Umgang und zur Gefahrenabwehr. Die Seetauglichkeitseinstufung wird nach anderen Gesichtspunkten dargestellt. Sofern größere Seen zu überqueren sind, ist ein Hausboot mit "C" CE-Seetauglichkeit erforderlich, Penichettes ®, also reine Flussboote eignen sich dafür nicht.

Miet-Hausboote für die Charter gibt es mit einem Platzangebot von zwei bis etwa zwölf Personen. Es gibt sie in Form einfacher/klassischer Boote, Boote mit Schiebedach, Boote mit Oberdeck und zweitem Steuerstand (Flybridge genannt) bis hin zu luxuriösen Motoryachten. Sie haben eine Länge zwischen 7 und 15 Metern und eine Breite von zwei bis vier Metern. Die Boote sind gewissermaßen schwimmende Wohnwagen. Sie verfügen meist über eine Heizung, Warm- und Kaltwasser, Dusche, Marine-WC oder WC mit Fäkalientank und eine voll ausgestattete Küche mit Kühlschrank und Herd. Das Angebot reicht mittlerweile zum Befahren aller populären Binnenwasserstraßen in Europa und den britischen Inseln und USA. Sehr gute Hausboote haben eine Warmwasserheizung mit Radiatoren wie zu Hause und auch Fußbodenheizungen sind keine Seltenheit. Nicht zu vergessen ist das hydraulische Bugstrahlruder das im Gegensatz zum elektrischen unbeschränkt verfügbar ist.

Bei einem Charter-Urlaub auf einem Hausboot ist regelmäßig Nutzwasser zu ergänzen, wofür es in vielen Orten Zapfstellen gibt, die auch in den Navigationskarten verzeichnet sind. Es ist möglichst immer nur Trinkwasser zu tanken. Trotzdem sollte man das Wasser aus dem Tank, also der Bordwasserleitung vor dem persönlichen Genuss abkochen. Treibstoff (Diesel, Benzin, manchmal auch Flüssiggas) und der Gasvorrat für die Kochstelle reichen normalerweise für eine zwei- bis dreiwöchige Reise. Als kuriose Sonderform neben den üblicherweise motorgetriebenen Booten gibt es auch Hausboote mit Pedalantrieb.[1] Die Abwässer von modernen Hausbooten werden in entsprechenden Abwasser- bzw. Fäkalientanks gesammelt und in entsprechend ausgestatteten Bootshäfen in die örtliche Kanalisation entsorgt. Gute Hausboote sind auch sehr umweltfreundlich und sammeln Grau- und Schwarzwasser im Fäkalientank, es gelangt also nicht mal mehr das Spülwasser der Pantry in den See oder Fluss.

Hausboote können auch von Personen gemietet werden, die nicht über seemännische Erfahrung verfügen. Diese Art von Tourismus bezeichnet man als Hausbooturlaub. In diesem Fall gelten bestimmte Einschränkungen und Sonderbestimmungen, die beispielsweise in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt gelten:

Der Bootsführer muss mindestens 18 Jahre alt sein und die körperliche und geistige Eignung haben.

Bei der Bootsübernahme muss eine umfassende Einschulung mit abschließender Probefahrt erfolgen.

Das Boot darf ein bestimmtes Revier nicht verlassen.

Während der Nacht darf das Boot nicht gefahren werden und muss vor Anker liegen.

 

Eine Bescheinigung des Vermieters (Charterbescheinigung) ersetzt für die Mietdauer den Sportbootführerschein Binnen.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hausboot aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creativ Commons Attribution/ShareAlike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Seen in Berlin und Brandenburg

Dämeritzsee

Der Dämeritzsee mit einer Fläche 103,6ha liegt im Südosten Berlins und befindet sich zur Hälfte auf Berliner Stadtgebiet und zur anderen Hälfte in Brandenburg. Die Berlin-Rahnsdorfer Ortslage Hessenwinkel (Bezirk Treptow-Köpenick) grenzt nördlich und westlich an den See, während im Osten und Süden die Stadt Erkner (Landkreis Oder-Spree) den See säumt.

Der Dämeritzsee ist etwa kreisrund mit einem Durchmesser von rund einem Kilometer. Er ist ein Bestandteil der Bundeswasserstraße Rüdersdorfer Gewässer  mit der Wasserstraßenklasse III. Zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin.

Der Dämeritzsee ist ein Knotenpunkt für die örtliche Freizeitschifffahrt, da man von hier aus verschiedene Gewässer, wie die Müggelspree, den Müggelsee, den Gosener Kanal und den Seddinsee, erreichen kann. Am Nordufer des Sees verläuft der Europaradweg R1.       

 

Glienicker Lake   

Die Glienicker Lake  ist ein 550 Meter langer und bis zu 300 Meter breiter See, der bei Kilometer 28,37 zwischen Berlin und Potsdam in die Potsdamer Havel einmündet. Sie zählt rechtlich zur Bundeswasserstraße Teltowkanal; zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin. Eigentlich bezeichnet Lake  einen zu- und abflusslosen See, der langsam verlandet. In diesem Fall trifft es nicht zu. In Berlin und Brandenburg findet man diese Bezeichnung für einen See häufig.

Begrenzt wird die Glienicker Lake im Nordosten vom Berliner Ortsteil Wannsee des Bezirks Steglitz-Zehlendorf. Der auch im Nordosten auf der Wannseeinsel liegende Stadtteil Klein Glienicke gehört aber zu Potsdam-Babelsberg, das im Südwesten liegt. Östlich der Glienicker Lake sind Klein Glienicke und Babelsberg durch die Parkbrücke verbunden.

Die Glienicker Lake beginnt am Westende des rund 400 Meter langen Verbindungskanals zwischen Griebnitzsee und Lake. Über diese Enge führt die Parkbrücke. Die Glienicker Lake endet in der Potsdamer Havel unmittelbar südlich der Glienicker Brücke. An dieser Brücke zweigt die Potsdamer Havel aus dem Jungfernsee der Unteren Havel-Wasserstraße ab und fließt durch die Babelsberger Enge und den Tiefen See nach Südwesten Richtung Potsdam.

 

Griebnitzsee       

Der schmale, L-förmige Griebnitzsee  liegt in einer eiszeitlichen Rinne und ist rund drei Kilometer lang. Er grenzt im Norden an den Berliner Ortsteil Wannsee und im Süden an den Potsdamer Stadtteil Babelsberg. Dort liegt am südlichsten Punkt des Sees der Bahnhof Griebnitzsee ganz im Westen Neubabelsbergs. Der Griebnitzsee ist Bestandteil der Bundeswasserstraße Teltowkanal; zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin.

Am Westende des Griebnitzsees bildet ein rund 400 Meter langer Kanal die Verbindung zur Glienicker Lake. Am Ostende bei Kohlhasenbrück mündet die Kanalstrecke des Teltowkanals ein und zweigt der Griebnitzkanal nach Nordosten ab. Über den Griebnitzkanal kann je nach Wasserführung der Havel und der Spree entweder Havelwasser von Norden zufließen oder Spreewasser aus dem Teltowkanal nach Norden abfließen, wobei letzteres überwiegt.

Die Parkbrücke am Nordwestende des Sees verbindet das südwestlich des Sees gelegene Neubabelsberg mit dem nördlich des Sees gelegenen Potsdamer Stadtteil Klein Glienicke, der im Westen, Norden und Osten vom Berliner Ortsteil Wannsee umschlossen ist. Die Standorte Babelsberg und Park Babelsberg der Universität Potsdam befinden sich in unmittelbarer Nähe, ebenso eine ganze Reihe von neu restaurierten Villen prominenter Persönlichkeiten.

Unweit südlich des Sees verlaufen die Bahnstrecke Berlin–Magdeburg und die S-Bahn mit dem Bahnhof Griebnitzsee als gleichnamige Haltestelle der S-Bahn und der Regionalbahn in Richtung Potsdamer Zentrum bzw. Golm und Wustermark.

Durch fast den gesamten See etwa mittig verläuft die Grenze zwischen den Ländern Brandenburg und Berlin. Ein kleiner Teil am westlichen Ende des Sees gehört vollständig zu Brandenburg, ebenso wie der Verbindungskanal zwischen Griebnitzsee und der Glienicker Lake, und der nordöstlichste Teil mit den Einmündungen von Griebnitz- und Teltowkanal liegt vollständig in Berlin.

Das am Nordufer des Griebnitzsees angrenzende Waldgebiet gehört zum EU-Vogelschutzgebiet Westlicher Düppeler Forst.

 

Grimnitzsee

Der Grimnitzsee ist ein 7,22 Hektar umfassender See im Ortsteil Wilhelmstadt des Berliner Bezirks Spandau. Das neben der Havel gelegene und mit dem Fluss verbundene Gewässer ist seit 1955 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Entlang des Westufers zieht sich die Siedlung Birkenwäldchen aus den Jahren 1926/1928, die als Garten- und Baudenkmal in die Berliner Landesdenkmalliste aufgenommen wurde.

Der rund 200 Meter breite und 400 Meter lange Grimnitzsee liegt in der Wilhelmstädter Ortslage Pichelsdorf. Er befindet sich im Eck zwischen der Heerstraße (B 2/B 5), der Pichelsdorfer Straße beziehungsweise dem Tharsanderweg und der Havel, von der ihn ein rund achtzig Meter breiter Landstreifen trennt. Der rund 130 Meter lange Grimnitzgraben, der für Sportboote befahrbar ist, verbindet den See mit der Havel. Der Kanal verläuft vom Nordostende des Sees in einem Bogen nach Südosten durch den Landstreifen und erreicht die Havel kurz vor der Freybrücke der Heerstraße. Östlich der Havel schließt sich mit dem Naturschutzgebiet Tiefwerder Wiesen eines der letzten Berliner Überschwemmungs- und Laichgebiete für den Hecht an. Ein kleiner, nicht schiffbarer Graben führt von der Südwestspitze des Sees parallel zur Heerstraße durch eine Uferwiese und dann weiter unterhalb der Pichelsdorfer Straße bis zum Südparkteich im angrenzenden Südpark, der 1923 auf den sumpfigen Wiesen der Börnicker Lake angelegt wurde.

Der See liegt in einer der beiden großen elsterglazialen Abflussrinnen, die das Berliner Stadtgebiet von Norden her erreichen. Die westlich der Havel gelegene Rinne erstreckt sich unter dem Spandauer Forst in südöstlicher Richtung nach Hakenfelde. „Sie setzt sich in der Havelrinne fort, die von Hakenfelde unter der Zitadelle Spandau, die Spree zwischen Mündung und Sophienwerder querend, über den Südhafen Spandau, Grimnitzsee, Pichelssee, Schildhorn, Havelberg, Schwanenwerder, Großer Wannsee, Nikolassee bis etwa nach Dreilinden und weiter nach Süden reicht.“[1] Im Vergleich zu den heutigen Berliner Fließsystemen und zum Berliner Urstromtal, das sich am Ende der letzten Eiszeit, der Weichseleiszeit, vor rund 18.000 Jahren herausbildete, ist diese Rinne der drittletzten Eiszeit (von 475.000 bis 370.000 Jahren vor unserer Zeitrechnung) sehr alt. Sie reicht bis zu 100 Meter unter NN herab und hat als mächtiger Grundwasserleiter aus glaziären Sedimenten eine hohe Bedeutung für die heutige Berliner Wasserwirtschaft.      

 

Große Krampe    

Die Große Krampe ist eine lang gezogene Bucht (eigentlich eine Glaziale Rinne) der Dahme, eines Nebenflusses der Spree. Diese Bucht befindet sich in Berlin-Müggelheim im Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin und erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über 3,26 Kilometer. Sie ist gut 100 Meter breit. Die Große Krampe  gehört zur Bundeswasserstraße Spree-Oder-Wasserstraße, für die das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin zuständig ist, und zählt zu den sog. sonstigen Binnenwasserstraßen des Bundes. In der Sommersaison verkehrt die Fährlinie 21 der BVG zwischen Krampenburg und Schmöckwitz. Die Bucht ist auf beiden Seiten vom Köpenicker Forst umgeben. Neben der Großen Krampe gibt es auch eine Kleine Krampe als Bucht des Seddinsees, ebenfalls in Müggelheim.

 

Jungfernsee

Der Jungfernsee ist ein glazial entstandener Becken- und Rinnensee. Er wird heute von der Havel durchflossen und gehört daher zu den Berlin-Potsdamer Havelgewässern. Er erstreckt sich über 3,52 Kilometer von Südost (Glienicker Brücke) nach Nordwest (Großes Horn) und liegt damit quer zur natürlichen Fließrichtung der Havel in der Havelseenkette. Der größte Teil seiner Wasserfläche ist Potsdamer Stadtgebiet. Nur ein kleines Dreieck vor seinem Südostufer gehört zu Berlin.

Der Jungfernsee ist Bundeswasserstraße, eine Teilstrecke der Unteren Havel-Wasserstraße der Wasserstraßenklasse IV, für die das Wasser- und Schifffahrtsamt Brandenburg zuständig ist. Der Name „Jungfernsee“ weist auf das Benediktinerinnenkloster Spandau hin, in dessen Besitz sich der See befunden hat.

An drei Enden geht der Jungfernsee durch Gewässerengen in andere Teile der Havel über: Die nordöstliche Engstelle stellt den Zufluss von der Kladower Seestrecke dar; sie ist nördlich vom Meedehorn begrenzt und südlich vom Berlin-Wannseer Steilufer mit dem Krughorn. Die südliche Engstelle wird von der Glienicker Brücke überspannt, an der die Potsdamer Havel beginnt. Durch diese Enge fließt das Havelwasser in die Glienicker Lake und von dort durch die Babelsberger Enge in den Tiefen See der Potsdamer Havel. Am Nordwestende des Jungfernsees begrenzen die Westspitze des Naturschutzgebiets Sacrower See und Königswald und das gegenüberliegende Große Horn (früher zu Nedlitz, heute zu Neu Fahrland gerechnet) den Übergang zu einer stark gewundenen Wasserfläche, die sich 2,45 Kilometer nach Norden erstreckt und im vorderen Teil Lehnitzsee heißt, im hinteren Teil Krampnitzsee. Am großen Horn verlässt den Jungfernsee außerdem der Sacrow-Paretzer Kanal, der den Potsdamer Havelbogen abkürzt und keine Schleusen hat, also einen künstlichen zweiten Havellauf darstellt. Der Kanal durchquert den Weißen See und berührt den Fahrlander See. Nordwestlich des Großen Horns gibt es eine natürliche Verbindung vom Lehnitzsee zum Weißen See als Teil der Nedlitzer Alten Fahrt, die am Großen Horn beginnt und durch den Durchstich für den Sacrow-Paretzer Kanal entstanden ist.

 

Langer See          

Als Langer See wird ein etwa elf Kilometer langes Gewässer im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick bezeichnet. Er ist ein typischer Rinnensee, der von der Dahme durchflossen wird und eine Fläche von 2,43 Quadratkilometern[1] umfasst. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche Breite von 221 Metern.

Der See, der eher eine Seenkette darstellt, hat seinen Beginn im Seenkreuz bei Schmöckwitz und nach nordwestlichem Verlauf sein Ende an der Köpenicker Altstadtinsel, wo die Dahme in die Spree mündet. Der etwa zwei Kilometer lange Bereich zwischen den Einmündungen von Teltowkanal (Grünau) und Müggelspree (Köpenick) wieder als Dahme und nicht weiter als Langer See bezeichnet.

Der Lange See zwischen Seenkreuz und Teltowkanal ist Bestandteil der Bundeswasserstraße Spree-Oder-Wasserstraße der Wasserstraßenklasse Va; zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin. Im Langen See gibt es die drei Inseln: Großer Rohrwall ,Kleiner Rohrwall ,Rohrwallinsel

Zwei weitere Inseln im Südosten an der Grenze zum benachbarten Seddinsee sind Werderchen und Weidenwall. Sie werden zu letzterem See gerechnet. Am Langen See befinden sich die Regattastrecke Berlin-Grünau, das Strandbad Grünau und das Seebad Wendenschloss. Darüber hinaus haben sich dort viele Bootshäuser und Ausflugsgaststätten wie beispielsweise der „Schmetterlingshorst“ angesiedelt.

Zwischen Grünau (Wassersportallee) und Wendenschloß (Müggelbergallee) verkehrt ganzjährig die BVG-Fähre F12, zwischen Müggelheim/Krampenburg und Schmöckwitz (Zum Seeblick) überquert im Sommerhalbjahr die Fährlinie F21 den Langen See. Die Schmöckwitz–Grünauer Uferbahn führt zwischen Grünau und der Halbinsel Richtershorn entlang zum Südufer des Sees.

               

Großer Müggelsee

Der Müggelsee ist mit über 7,4 km² Wasserfläche der größte der Berliner Seen. Zur Abgrenzung von dem mit ihm verbundenen, nur 15 Hektar (0,15 km²) großen Kleinen Müggelsee wird er als Großer Müggelsee bezeichnet. Der Müggelsee gehört zum Berliner Bezirk Treptow-Köpenick und ist aufgeteilt unter dessen Ortsteile Köpenick (größter Teil, Süden), Friedrichshagen (Südwesten), Rahnsdorf (Südosten, Kleiner Müggelsee). Das Südufer des Kleinen Müggelsees bildet die Grenze zum OrtsteilMüggelheim.

Der Müggelsee ist Bestandteil der Bundeswasserstraße Müggelspree (MgS) als Wasserstraßenklasse III, die rechtlich zur Spree-Oder-Wasserstraße gehört; zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin.

Der See hat eine Wasserfläche von über 7,4 Quadratkilometern (maximal 4,3 Kilometer lang; 2,6 Kilometer breit; dies schließt Die Bänke im Osten ein) und ist bis zu acht Meter tief. Der See und die am Südrand gelegenen Müggelberge, mit 115 Metern die höchsten Berliner Erhebungen, entstanden während des Pleistozäns. Auf dem Kleinen Müggelberg wurde 1961 der vielbesuchte heutige Müggelturm errichtet, der einen weitreichenden Ausblick über den See und die Wälder bis hin zur Silhouette Berlins bietet.

Durch den Müggelsee fließt die Spree, die von Große Tränke, vier Kilometer westlich von Fürstenwalde, bis Köpenick als Müggelspree bezeichnet wird. Das am Nordufer des Müggelsees gelegene Wasserwerk Friedrichshagen entnimmt dem See einen Großteil seines Rohwassers. Außerdem befinden sich zahlreiche Tiefbrunnen in Ufernähe, die neben einem geringen Anteil Grundwasser vor allem Uferfiltrat fördern. Seit 2013 liegt jedoch die Sulfatbelastung im Müggelsee regelmäßig über den Trinkwassergrenzwerten, was langfristig problematisch für die Trinkwasserversorgung der Hauptstadt sein könnte. Die Sulfate stammen zum großen Teil aus den ehemaligen Tagebauen des Lausitzer Braunkohlereviers. Rund 750 Meter südlich des Großen Müggelsees liegt der kleine Teufelssee.

Der Müggelsee hat vor allem für die östlichen Stadtteile Berlins einen hohen Freizeit- und Erholungswert. Allein das Strandbad Müggelsee wird von über 100.000 Menschen jährlich besucht (Stand: 2009). Der Große Müggelsee ist eine Binnenschifffahrtsstraße, es gilt die Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung und der SBF Binnen ist notwendig (sofern die Antriebsleistung 15 PS übersteigt), jedoch ist das Befahren mit Sportbooten mit in Betrieb gesetztem Verbrennungsmotor nur innerhalb der Fahrrinne in der Mitte des Sees gestattet. Nicht maschinenangetriebene Wasserfahrzeuge dürfen hingegen die gesamte Seefläche befahren. Neben dem Ausflugsverkehr mit Schiffen der Berliner Stern und Kreisschiffahrt und der Reederei Kutzker verkehrt auf der östlich angrenzenden Müggelspree auch die Fährlinie F23 Berliner Verkehrsbetriebe. Am Müggelsee befinden sich außerdem je eine Wasserrettungsstation der DLRG in Friedrichshagen und des ASB in Rahnsdorf, die in den Sommermonaten am Wochenende besetzt sind.  

Nieder Neuendorfer See 

Der Nieder Neuendorfer See, gelegentlich auch Niederneuendorfer See geschrieben, ist Teil einer Kette großer Seen im Bereich der mittleren Havel, die sich im Flussverlauf bis zum Großen Zernsee hinter Werder (Havel) erstreckt.

Namensgebend ist der Hennigsdorfer Wohnplatz Nieder Neuendorf am Westufer des Sees. In der Mitte des Sees verläuft die Landesgrenze zwischen den Bundesländern Brandenburg und Berlin. Auf dem östlichen Seeufer liegt der Berliner Bezirk Reinickendorf (Ortsteile Heiligensee/Konradshöhe). Im Süden grenzt der Berliner Bezirk Spandau (Ortsteil Hakenfelde) an den See. Im Norden liegt Hennigsdorf. Als Bestandteil der Havel, die hier zur Havel-Oder-Wasserstraße gehört, hat er den Status einer Bundeswasserstraße der Wasserstraßenklasse IV; zuständig sind das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin und das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde. Der See ist von der Einmündung des Teufelsseekanals bis in das nördliche Ende etwa sechs Kilometer lang. Im Bereich des Fahrwassers der Berufsschifffahrt wird eine durchschnittliche Tiefe von 4,50 Meter angegeben. Besonders der nördliche Seebereich ist dagegen eher flach mit Verlandungstendenzen.

 

Pohlesee              

Der Pohlesee liegt im Süden des Berliner Bezirks Steglitz-Zehlendorf im Ortsteil Wannsee. Als Bestandteil der Bundeswasserstraße Griebnitzkanal, die rechtlich zum Teltowkanal gehört, ist er an seiner Ostseite direkt mit dem Kleinen Wannsee verbunden und nach Westen durch einen knapp 300 Meter langen Kanal mit dem Stölpchensee. Das Wasser fließt vorwiegend vom Teltowkanal über den Stölpchensee in den Pohlesee und von dort weiter zum Kleinen Wannsee in Richtung Großer Wannsee, aber auch umgekehrt. Zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin.

Vor der Anlage der ab 1869 durch den Bankier Wilhelm Conrad realisierten Villenkolonie „Alsen“ trug der Pohlesee zusammen mit dem Kleine Wannsee den Namen Stolpsches Loch oder Stolper Loch – nach dem westlich gelegenen Dorf Stolpe. Da dieser Name wenig repräsentativ war, wurde der See umbenannt und dabei begrifflich an seiner schmalsten Stelle, die von der Halbinsel Wehrhorn gebildet wird, geteilt. Der westliche Abschnitt erhielt den Namen Pohlesee, der nordöstliche den Namen Kleiner Wannsee. Dort befinden sich zahlreiche Liegeplätze für Yachten sowie einige Privatgrundstücke.

Eines der repräsentativsten Bauwerke am Pohlesee ist die ehemalige Villa Joerger auf dem Wehrhorn. Sie wurde 1906 durch die Architekten Alfred Breslauer und Paul Salinger für den Berliner Bankier Carl Joerger als Sommersitz im Stil märkischer Herrenhäuser mit Kutscherhaus und Pferdestall auf einem großzügigen, sorgfältig gestalteten Seegrundstück errichtet. Im Mai 1945 wurde Carl Joergers in seinem Landhaus von sowjetischen Soldaten erschossen, als er sich schützend vor seine wertvolle Weinsammlung stellte. Seine Witwe Elisabeth starb nur wenige Wochen später. Heute ist das Anwesen als Wannseeforum eine Bildungsstätte der internationalen Jugendarbeit.

 

Rummelsburger See         

Der Rummelsburger See (auch Rummelsburger Bucht genannt) ist eine Spreebucht in Berlin mit den angrenzenden Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg (Halbinsel Stralau) und Lichtenberg (Rummelsburg).

Der Rummelsburger See mit einer Länge von 1,6 Kilometern gehört als Wasserstraßenklasse IV zur Bundeswasserstraße Spree-Oder-Wasserstraße, für die das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin zuständig ist.

An der südlichen Verbindung der Bucht mit der Spree bei Kilometer 23,97, zwischen Stralau und Rummelsburg, befinden sich zwei kleine Inseln, der Kratzbruch und die Liebesinsel. Beide stehen unter Naturschutz.

Der Rummelsburger See und seine Uferregionen werden besonders an den Wochenenden von vielen Berlinern als Naherholungsgebiet genutzt. Am Westufer des Sees liegt das Jugend-Freizeit-Schiff Freibeuter.

 

Scharfe Lanke

Die Scharfe Lanke ist eine Bucht der Havel im Berliner Stadtteil Wilhelmstadt. Sie liegt westlich der Havel, im Norden begrenzt durch die Heerstraße; den östlichen Rand bildet die Halbinsel Pichelsdorf. Die Scharfe Lanke ist im Westen begrenzt durch die Haveldüne.

An der Scharfen Lanke befinden sich mehrere Ruder- und Segelvereine, wie u. a. die ATV Arminia-Cheruscia Berlin, dem Akademischen Segelverein (ASV), der Spandauer Yachtclub, der Segler Club Gothia e. V., die Ruder-Union Arkonia, der Ruderclub Dresdenia e. V., die Rudervereinigung Hellas-Titania e.V. um nur einige zu nennen.

               

Seddinsee

Der Seddinsee ist ein langgestreckter See an der südöstlichen Stadtgrenze Berlins. Er erstreckt sich über eine Länge von 2,9 Kilometer, bei einer Breite von etwa 500 bis 1000 Metern, zwischen dem Ort Gosen und dem Ortsteil Schmöckwitz des Bezirks Treptow-Köpenick. Die Tiefe beträgt maximal sieben Meter, die Wasserfläche rund 370 Hektar. Am Nordende mündet der Gosener Kanal in den See ein, der am südwestlichen Ende die Dahme berührt, sodass der See als eine Seitenbucht des Flusses angesehen werden kann. Zusammen mit dem Langen See und dem Zeuthener See, die Erweiterungen der Dahme darstellen, sowie der Seitenbucht Große Krampe und dem etwas weiter südlich gelegenen Krossinsee gehört der Seddinsee zu einer umfangreichen Seenlandschaft im südlichen Köpenick. Im Südosten des Sees zweigt der Oder-Spree-Kanal ab.

Der Seddinsee  ist als Wasserstraßenklasse IV eine Teilstrecke der Bundeswasserstraße Seddinsee und Gosener Kanal , die rechtlich zur Spree-Oder-Wasserstraße gehört, für die das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin zuständig ist.

Am Nordostufer befindet sich eine zu Gosen gehörige Bungalowsiedlung, im Übrigen ist die Umgebung des Sees bewaldet. Im See befinden sich mehrere kleine Inseln: Unmittelbar an der Mündung in die Dahme bzw. am südlichen Ende des Langen Sees liegen Weidenwall und Werderchen, auf halber Höhe des Sees liegen die Inseln Seddinwall und Kleiner Seddinwall und vor der genannten Bungalowsiedlung schließlich die Inseln Nixenwall, Dommelwall und Berg.

Besonders am nördlichen Ende befinden sich am Ufer naturbelassene Moorgebiete, die mit weiteren Flächen – den Gosener Wiesen – unter Naturschutz stehen und in denen sich Torfschichten von bis zu sieben Metern Mächtigkeit finden. Andererseits existieren aber auch ein Sandstrand, ein Imbissstand und bis 1990 ein Campingplatz. Das Wasser fällt recht flach ab und ist daher auch für das Baden von Kindern geeignet. Der See wird aber auch von Seglern und Paddlern genutzt, die von den zahlreichen Wasserstraßenverbindungen profitieren, die vom See ausgehen.

 

Stölpchensee

Der Stölpchensee befindet sich im Süden des Berliner Bezirks Steglitz-Zehlendorf im Ortsteil Wannsee, zwischen dem Pohlesee im Osten, mit dem er durch einen knapp 300 Meter langen Kanal verbunden ist, und dem Griebnitzsee im Süden, mit dem er durch einen 600 Meter langen Kanal verbunden ist. Beide Kanalverbindungen werden - nicht amtlich - auch noch mit dem ehemaligen Namen des Kanals „Prinz-Friedrich-Leopold-Kanal“ bezeichnet. Der Stölpchensee ist Bestandteil der Bundeswasserstraße Griebnitzkanal, die rechtlich zum Teltowkanal gehört. Zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin. Das Wasser fließt vorwiegend vom Teltowkanal über den Stölpchensee in Richtung Großer Wannsee.

Im Osten begrenzt den See die Alsenbrücke. Auf der Nordseite, direkt an der Brücke, befand sich ein berühmtes Freibad, samt Hotel, welches im Krieg zerstört wurde. Stolpe, der einstige Siedlungsschwerpunkt in Wannsee, befindet sich gleich am nördlichen Ufer des Sees. Dort befindet sich heute immer noch der Wilhelmplatz, sowie eine evangelische Kirche von 1859. Direkt am See liegen das Restaurant-Pavillon Stölpchensee und, südlich gelegen, der Söhnelhof mit Kanu- und Ruderboot-Verleih.

  

Stößensee

Der Stößensee ist ein durch eine Ausbuchtung der Havel in den Berliner Bezirken Spandau und Charlottenburg-Wilmersdorf gebildeter See. Er liegt zwischen dem Pichelswerder und dem Forst Grunewald und ist rund 350 Meter breit und 1100 Meter lang. Am Rupenhorn steigt das bewaldete Hochufer bis zu 35 Meter zum Grunewald an. Um den See sind zahlreiche Yacht- und Ruderclubs, Segelvereine, Ausflugslokale und Hotels angesiedelt. Im 19. Jahrhundert zählten der See und seine Umgebung zu den beliebtesten Ausflugszielen der Spandauer und Berliner.

Beim Bau der Heerstraße  wurde der See 1908/1909 durch eine Dammaufschüttung weitgehend geteilt. Die bei der Dammanlage offengehaltene Schifffahrtsrinne zwischen den beiden Gewässerteilen überspannt die rund 20 Meter hohe Stößenseebrücke, eine denkmalgeschützte Stahl-Fachwerkbrücke des Bauingenieurs Karl Bernhard.

 

Tegeler See

Der Tegeler See liegt im Berliner Ortsteil Tegel des Bezirks Reinickendorf. Mit 450 Hektar Fläche (einschließlich knapp 54 Hektar Inseln) ist er nach dem Müggelsee der zweitgrößte See der Stadt und bildet eine rund fünf Kilometer lange verzweigte Ausbuchtung der Havel und ist mit Wasserstraßenklasse IV ausgewiesen. Er gehört rechtlich zur Bundeswasserstraße Havel-Oder-Wasserstraße . Er wird vor allem von Wassersportlern und der Passagierschifffahrt genutzt. Zuständig für die Verwaltung ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin.

Das Wort „Tegel“ entstammt einem slawischen Wurzelwort, das „Anhängsel“ bedeutet. Und genau dies ist der Tegeler See: er ist ein Anhängsel der Havel. Der Anteil der Uferstellen, an denen man baden kann, ist zwar gering, allerdings hat der See eine gute Wasserqualität und zählt zu den innerstädtischen Berliner Gewässern mit der größten Sichttiefe.  Am Nordwestufer des Sees liegt das Freibad Tegeler See im Tegeler Forst. Darüber hinaus gibt es einige weitere eintrittsfreie Badestellen, von denen drei durch Wasserrettungsstationen der DLRG an den Sommerwochenenden gesichert werden.

An der östlichen Seite erweitert sich der See zum Borsighafen, dem Hafen der ehemaligen Borsig-Werke. Hier steht seit 1956 der schlanke Borsigbogen von Gerhard Schultze-Seehof mit Bildmosaiken oberhalb der breiten Freitreppe, die vom Anfangspunkt der Greenwichpromenade bis hinunter an den See führt. Am Nordostufer des Sees, unterhalb der „Seeterrassen“ an der Greenwichpromenade, befinden sich die Schiffsanlegestellen der verschiedenen Reedereien. Die Uferpromenade wurde als lange Allee zum Flanieren mit Ruhebänken und Kinderspielplätzen gestaltet. Der nördliche Teil der Promenade endet an der Tegeler Hafenbrücke (auch „Sechserbrücke“ genannt). Sie bildet die Zufahrt zum 1908 als Verbreiterung der Mündung des Tegeler Fließes gebauten Tegeler Industriehafens. Große Teile des Ostufers sind in der Hand von Bootsvereinen und öffentlich nicht zugänglich. Am 25. März 1852 fand am Seeufer das Duell Vincke–Bismarck statt.

Im Tegeler See liegen (von Nord nach Süd) die Inseln Hasselwerder, Lindwerder, Scharfenberg, Reiswerder, Baumwerder, Valentinswerder und Maienwerder, auf denen sich teilweise Kleingartenkolonien befinden, sowie die im Nordwesten in den See ragende Halbinsel Reiherwerder mit der Borsig-Villa Reiherwerder, die früher aus zwei separaten Inseln Großer und Kleiner Reiherwerder bestand. Südöstlich gegenüber von Reiherwerder liegt die Halbinsel Gänsewerder. Dazwischen erreicht der See seine größte Tiefe von knapp 16 Metern.

Obwohl der Borsighafen und der Tegeler Hafen nach der Berliner Gewässersystematik Teile bzw. Untergliederungen des Tegeler Sees sind, werden ihre Flächen gemeinhin nicht zur Seefläche gerechnet. Damit zählen auch die beiden künstlichen Inseln im Tegeler Hafen (Humboldtinsel und Tegeler Insel) nicht zu den Inseln im Tegeler See.

Gegenüber der Havel wird der See im Süden durch das Westufer von Valentinswerder begrenzt, sowie durch die 3,11 Hektar große Halbinsel Auf der Hallig (mit der Kleingartenkolonie Kleine Hallig), die den Tegeler See vom Hohenzollernkanal trennt, sowie die Kleine Malche, die vom Tegeler See durch Landzungen abgetrennt ist. Trotz nahezu vollständiger Abtrennung vom offenen Tegeler See wird die Kleine Malche immer noch als südlichste Ausbuchtung des Sees bezeichnet. (Die nördlichste Bucht des Tegeler Sees dagegen heißt Großer Malchsee.) Die nur 140 Meter südwestlich von Valentinswerder gelegene Insel Großer Wall liegt damit bereits außerhalb des Tegeler Sees und ist eine Flussinsel der Havel.

 

Großer Wannsee

Der Große Wannsee ist hydrologisch betrachtet eine Bucht der Havel. Er gehört zu der Kladower Seestrecke, die sich zwölf Kilometer lang von der Spandauer Ortslage Pichelsdorf bis zum Meedehorn bei Potsdam-Sacrow erstreckt, begrenzt von typisch flussförmigen Havelabschnitten flussaufwärts (von der Zitadelle Spandau bis zum Pichelsdorfer Gemünd) und der Havelenge bei Sacrow flussabwärts. Die Abgrenzung des Großen Wannsees von der Kladower Seestrecke ist eine gedachte Linie von der Schwanenwerderbrücke (landseits) im Osten zum Großen Tiefehorn im Westen.

Der Große Wannsee liegt im Ortsteil Berlin-Wannsee des südwestlichen Berliner Bezirks Steglitz-Zehlendorf. Der verkürzte Name Wannsee bezieht sich immer auf den Großen Wannsee, nie auf den weniger bedeutenden Kleinen Wannsee, der als letzter See des Griebnitzkanals an der Nordseite der Wannseebrücke in den Großen Wannsee einmündet. Mit einer Länge von 2,53 Kilometern gehört der Wannsee als Wasserstraßenklasse IV zur Bundeswasserstraße Untere Havel-Wasserstraße, für die das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin zuständig ist.

Havel, Großer Wannsee, Griebnitzkanal, Pohlesee, Stölpchensee, Griebnitzsee und die Glienicker Lake umschließen den inselartigen Berliner Ortsteil Wannsee, der westlich des Großen Wannsees liegt. Nördlich liegt in der Havel die Insel Schwanenwerder und etwa einen Kilometer westlich liegt flussabwärts in der Havel die Pfaueninsel. Das Strandbad Wannsee liegt am nördlichen Abschnitt des Ostufers und damit nicht im Ortsteil Wannsee, sondern im Ortsteil Nikolassee.

 

Kleiner Wannsee

Der Kleine Wannsee liegt im Süden des Berliner Bezirks Steglitz-Zehlendorf im Ortsteil Wannsee, südwestlich der Wannseebrücke. Als Bestandteil der Bundeswasserstraße Griebnitzkanal, die rechtlich zum Teltowkanal gehört, stellt er die Verbindung zwischen dem Großen Wannsee und dem Pohlesee dar. Er wird zum Pohlesee hin durch die Halbinsel Wehrhorn abgegrenzt. Das Wasser fließt vorwiegend vom Teltowkanal über den Kleinen Wannsee in den Großen Wannsee, aber auch umgekehrt. Zuständig ist das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin.

Am Ufer befinden sich neben dem Kleist-Grab und einigen Ruderklubs überwiegend repräsentative Anwesen auf sehr begrünten Grundstücken. Da die jeweiligen Ufergrundstücke Privateigentum sind, gibt es keinen öffentlich zugänglichen Uferweg.

Vor der Anlage der ab 1869 durch den Bankier Wilhelm Conrad realisierten Villenkolonie Alsen trug der Kleine Wannsee zusammen mit dem Pohlesee den Namen Stolpsches Loch bzw. Stolper Loch – nach dem westlich gelegenen Dorf Stolpe. Wegen dieses wenig repräsentativen Namens erfolgte die Umbenennung, wobei der damals als Wannsee bezeichnete See zum Großen Wannsee wurde.

 

Zeuthener See

Der Zeuthener See ist eine seeartige Verbreiterung des Flusses Dahme im Dahme-Seengebiet im Südosten Berlins an der Grenze zu Brandenburg. Durch den See verläuft die Grenze zwischen Berlin und Brandenburg.

Der Zeuthener See ist Bestandteil der Bundeswasserstraße Dahme-Wasserstraße der Wasserstraßenklasse IV mit Einschränkungen; zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin. Der See beginnt bei km 0,0 der Dahme-Wasserstraße nördlich der Straßenbrücke Schmöckwitz und endet kurz vor km 4 bei Rauchfangswerder. Dort beginnen der Sellenzugsee in südlicher und der Große Zug der Wernsdorfer Seenkette in nordöstlicher Richtung.

Der Zeuthener See hat damit eine Länge von fast vier Kilometern. Die Breite beträgt zwischen 100 und 800 Meter. Mit einer Durchschnittstiefe von drei Metern und einer maximalen Tiefe von 4,4 Meter ist dieser See nicht sonderlich tief. Der Gewässerboden ist sehr einheitlich mit einer dicken Schlammschicht überdeckt, lediglich an der Insel Zeuthener Wall ist harter Kiesboden anzutreffen.

An seinem Westufer in Brandenburg liegen die Gemeinden Eichwalde und Zeuthen, am Nordufer der zu Berlin gehörende Stadtteil Schmöckwitz, im südöstlichen Bereich die noch zu Berlin gehörende Siedlung Rauchfangswerder.

Auf der westlichen Seeseite ist aufgrund der Gemeindeansiedlungen nur wenig Uferbewuchs vorhanden. Die östliche Seite weist starke Schilfbestände auf und hier schließt sich ein Wald an den See an.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Liste der Seen in Berlin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creativ Commons Attribution/ShareAlike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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