Makler in Alt-Friedrichsfelde

 

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Alt-Friedrichsfelde PLZ 10315, 12683

Alt-Friedrichsfelde ist ein Quartier im Berliner Bezirk Lichtenberg und gilt als historischer Kern des Ortsteiles Berlin-Friedrichsfelde. Bemerkenswert viele Bauten aus der Zeit um 1900 sind erhalten bzw. rekonstruiert und unter Denkmalschutz gestellt worden. Die zentral verlaufende Straße trägt den gleichen Namen.

Eine genaue Angabe über die Begrenzung dieses Quartiers gibt es nicht. Wenn man jedoch alle Daten und die Informationen des Bezirksamtes zugrunde legt, gelten etwa folgende Grenzen: nördlich der Straßenzug Alt-Friedrichsfelde (B 1 / B 5), östlich die Eisenbahnstrecke des Berliner Außenrings, südlich der Tränkegraben bzw. der Tierpark, westlich der Straßenzug Volkrad-/Robert-Uhrig-Straße (Anschluss an den Weitlingkiez).

Als typisches Angerdorf entwickelte sich Friedrichsfelde durch Zuzug von Familien aus dem Gebiet Niederrhein, Fläming und Westfalen bereits im 13. Jahrhundert. Urkundlich wurde es erstmals 1265 erwähnt.

Ursprünglicher Mittelpunkt des Angers ist die Dorfkirche Friedrichsfelde (der heutige Bau ist der dritte), dann stehen dort eine Preußensäule aus dem Jahr 1876 nach einem Entwurf des Künstlers Thié und ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs aus dem Jahr 1922. Das Denkmal wurde 1991 durch die Bildhauer-Sozietät Schulz restauriert.

Dies ist die ursprüngliche Hauptstraße des Dorfes, die in Ost-West-Richtung verläuft und die erste Dorfstraße war. Aus dieser Zeit berichtet eine kolorierte Ansichtskarte, die das Etablissement Conzertgarten und Sommertheater Paul Schwarz (Dorfstraße 7) zeigt.

Zu Beginn ihrer intensiven Bebauung am Ende des 19. Jahrhunderts erhielt sie den Namen Wilhelmstraße. Am 14. Januar 1976 erhielt sie den heutigen Namen, mit dem der 1944 hingerichtete Widerstandskämpfer Alfred Kowalke geehrt wird. Folgende historische Häuser sind erhalten und stehen teilweise in der Berliner Denkmalliste:

Am Beginn des Ausbaus des Dorfes Friedrichsfelde durch Errichtung von Fabriken und dem erfolgten Zuzug von Personen mussten auch entsprechende kommunale Einrichtungen, vor allem Schulen, gebaut werden. So kam es um die Wende zum 20. Jahrhundert zum Bau von zwei Schulgebäuden: zum einen die Schule an der Rummelsburger Straße 3, die 1893 fertiggestellt und als Knabengymnasium eingeweiht worden war (gegenüber vom U-Bahnhof Friedrichsfelde, am westlichen Ausläufer des Angers) mit einer hofseitig gelegenen Turnhalle, und zum anderen eine Gemeindeschule (an der Ecke Am Tierpark 29 / Alfred-Kowalke-Straße 30, dem östlichen Bereich des Angers). Die Turnhalle des ehemaligen Gymnasiums, das heute die Evangelische Schule Lichtenberg ist, und die frühere Gemeindeschule (Erstbau 1870, um 1900 erster Umbau, um 1920 zweiter Umbau) stehen unter Denkmalschutz.

Denkmalgeschützte Turnhalle, Rummelsburger Straße 3

Nur ein Gebäudeteil der Schule wird als ‚Kontaktlehrerzentrum‘ und als ‚Schulpsychologisches Beratungszentrum‘ des Berliner Senats genutzt; die hinteren Gebäudeteile stehen leer und sind oder werden auch nicht saniert. Statt einer – im Zweiten Weltkrieg zerstörten – Turnhalle wurde in den 1960er Jahren ein einfacher rechteckiger Neubau direkt an die Schule in der Alfred-Kowalke-Straße seitlich angebaut.

Für die Turnhalle des früheren Gymnasiums gibt es seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts Nutzungskonzepte und Vorstellungen über die Sanierungskosten. Beispielsweise werden für die Halle, die auch als Café umgenutzt werden könnte, rund 615.000 Euro geschätzt. Würden Schule und angrenzende Freiflächen saniert und umgebaut, müssten etwa fünf Millionen Euro bereitgestellt werden.[ Seitdem hat das Bezirksamt keinerlei Projekte veröffentlicht oder gar in Angriff genommen (Stand: Mai 2009).

Umgebung des U-Bahnhofs Friedrichsfelde

Am westlichen Ausläufer des ehemaligen Dorfangers, direkt an der Straßenkreuzung Alfred-Kowalke-, Rummelsburger, Zachert- und Einbecker Straße befindet sich die frühere Endstation der U-Bahn-Linie 5, der U-Bahnhof Friedrichsfelde. In Fortsetzung der unterirdischen Trasse führt ein Tunnel nach Süden aufwärts zur Betriebswerkstatt der BVG. Bis zur Verlängerung dieser Linie befanden sich die Werkstattanlagen inmitten von Gärten bzw. Feldern. Vor der Neubebauung zum Ende des 19. Jahrhunderts gab es in diesem Bereich eine kleinere, im holländischen Stil angelegte Parkanlage, die dem Seidenhändler Orelly gehörte. Ein Teil des Geländes gehörte zu DDR-Zeiten dem Institut für Wirkstoffforschung, das hier Pflanzenanbau betrieb.

In der Einbecker Straße 118, am U-Bahnausgang wurde vor 1930 ein kleines Kino an ein größeres Mietshaus angebaut („Schloß-Lichtspiele“) und von den Bewohnern genutzt. Das Kino musste wegen Baufälligkeit vor 1980 geschlossen werden. Im November 2009 wurde das Gebäude abgerissen. Nach 1967 projektierte das Entwurfsbüro für Hochbau I kleinere Ladengebäude im Umfeld des U-Bahnhofs, die dann gebaut und gern angenommen wurden.

Östlich von der U-Bahn-Station, an der Kurzen Straße, steht der Nachfolgebau der 1906 eingeweihten katholischen Kirche Zum Guten Hirten.

Als in Alt-Friedrichsfelde ab 1965 neue drei- bis viergeschossige Wohnbauten errichtet wurden, baute man parallel weitere Schulen und Kindertagesstätten. Das Stadtteilkonzept gibt rund zehn Schulbauten und sieben Kindertagesstätten in Alt-Friedrichsfelde an (Stand: Ende 2001). Gärtnereiflächen und Felder mussten dafür weichen; die Straßenführung der Massower Straße, die vormals die Schloßstraße kreuzte, wurde geändert.

Hier grenzt an die Südseite der Alfred-Kowalke-Straße der heutige Tierpark Berlin, der im 17. Jahrhundert als Schlosspark durch Benjamin Raule angelegt und später durch die Gutsherrenfamilie von Treskow genutzt wurde; Fundamentreste der alten Schlossmauer sind vor dem Zaun des Tierparks noch erkennbar. Näher zur Straße steht eine bemooste Sandsteinfigur, die den griechischen Hirten- und Waldgott Pan darstellt. Diese Skulptur stand nach ihrer Herstellung durch den Künstler Karl-Günter Möpert im Jahr 1990 zunächst vor einer Gaststätte, wurde später aber umgesetzt.

An der nördlichen Straßenseite, gegenüber dem Tierpark und dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, steht die etwa 350 Jahre alte Treskow-Platane. Hinter ihr und dem Schulkomplex schlossen sich Gärten und Felder an; erst ab 1970 erfolgte eine Bebauung. Heute sind von den Neubauten die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, das Landesamt für Statistik sowie weitere Verwaltungseinheiten erwähnenswert.

Südlich der Kreuzung Alfred-Kowalke-Straße / Am Tierpark gelangt man auf der östlichen Straßenseite, vorbei an einigen Wohnhäusern etwa aus den 1930er Jahren, in dem wohlhabende Friedrichsfelder Bürger logierten, zum ehemaligen Haupteingang des Tierparks, dem Tor zum Schloss Friedrichsfelde. Hier enstehen 2017 die Schlossterrassen - Neubauwohnen am Schloss Friedrichsfelde.

Weiter südlich gibt es eine kleine Siedlung rund um den Criegernweg, die um 1920 auf einer Teilfläche des Treskow'schen Schlossparks für die Bediensteten errichtet wurde und überwiegend mit Ein- oder Zweifamilienhäusern bebaut ist. Die wenigen kurzen Straßen, zuvor lediglich durch Nummern unterschieden, wurden 1936 nach Personen aus der brandenburgisch-preußischen Geschichte und der Familie Treskow benannt. Direkt zur Straße Am Tierpark ist der Criegernweg von zwei U-förmig gebauten Mietsblöcken flankiert, die die Namen Eichenhof und Lindenhof tragen.

Es folgen dann der heutige Haupteingang zum Tierpark und das daran anschließende Freigehege Bärenschaufenster, heute für Schwarzbären, das erst nach der Eröffnung des Tierparks angelegt wurde und nach dem dieser Eingang benannt ist.

Auf der westlichen Straßenseite befanden sich vor dem Ausbau des Hans-Loch-Viertels bis auf Höhe des Gregoroviusweges Gärtnereianlagen und Getreidefelder.

Ganz im Süden, schon außerhalb von Alt-Friedrichsfelde, befindet sich die nach 1960 errichtete Neubausiedlung, die nach ihrer wichtigsten Straße Hans-Loch-Viertel genannt wurde. Ihre Ausläufer, die mit einem Marktgelände abschließen, führen bis an den U-Bahnhof Tierpark heran, vor dem südlichen Bereich des Tierparks mit dem Bärenschaufenster. Die verbindenden Fußgängerbereiche wurden nach einigen Diskussionen, die es um den ersten Direktor des Tierparks Heinrich Dathe gab, im Jahr 2005 durch die Benennung nach ihm aufgewertet und heißen nun Dathepromenade und Heinrich-Dathe-Platz.

Ebenfalls erwähnenswert ist die Splanemann-Siedlung, die zwischen Sewanstraße und der Eisenbahntrasse liegt.

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