Die amtsfreie Gemeinde Milower Land liegt im Südwesten des Landkreises
... Havelland in Brandenburg in Deutschland. Die Gemeinde ist Rechtsnachfolgerin des von 1992 bis 2003 existierenden Amtes Milow. Die Gemeinde Milower Land liegt westlich der Havel an
der Grenze zu Sachsen-Anhalt, ca. 25 km nordwestlich von Brandenburg an der Havel, ca 8 km südöstlich von Rathenow, ca. 23 km nordöstlich von Genthin, ca. 90 km westlich Berlin. Große
Teile der Gemeinde liegen im Naturpark Westhavelland. Zirka 38 Prozent der Gemeindefläche sind Wald, so die Zollchower Heide und der Großwudicker Forst. Die Stremme mündet in Milow in
die Havel. Im Jahr 1914 wurden die Gemeinden Neu-Milow, Milow und Leopoldsburg in der Gesamtgemeinde Milow vereinigt. Im Zuge der Ämterbildung 1992 in Brandenburg schlossen sich
folgende acht Gemeinden aus dem damaligen Kreis Rathenow zu einem Verwaltungsverbund, Amt Milow genannt, zusammen: Großwudicke, Milow, Nitzahn, Vieritz, Jerchel, Möthlitz, Bützer und
Zollchow. Am 3. Juli 1992 erteilte der Minister des Innern seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Milow für dessen Zustandekommen der 16. Juli 1992 festgelegt wurde. Sitz der
Amtsverwaltung war in der Gemeinde Milow. Erster Amtsdirektor wurde Günter Geib. In einer Bekanntmachung vom 30. April 2002 genehmigte das Ministerium des Innern die Bildung einer
neuen Gemeinde Milower Land aus den Gemeinden Bützer, Großwudicke, Jerchel, Milow, Möthlitz, Vieritz und Zollchow. Der Zusammenschluss wurde allerdings erst zum 26. Oktober 2003
rechtswirksam. Die Gemeinde in ihrem heutigen Umfang entstand erst am 26. Oktober 2003 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Bützer, Großwudicke,
Jerchel, Milow, Möthlitz, Vieritz und Zollchow und der Eingliederung von Nitzahn per Gesetz ebenfalls zum 26. Oktober 2003. Die heutige Gemeinde Milower Land entspricht dem von 1992
bis 2003 existierenden Amt Milow. Ortsteile wurden auch Schmetzdorf, das Ortsteil von Zollchow war, und Bahnitz, das ein Ortsteil von Möthlitz war. Die Bahnstrecke
Berlin-Stendal-Hannover führt durch den Norden der Gemeinde. Der nächste Bahnanschluss, an der Strecke Brandenburg-Rathenow, befindet sich in 2,5 km Entfernung in Premnitz. Die B 188
führt durch den Norden der Gemeinde. Durch die Nachbargemeinde Premnitz führt die B 102. An der Havel befindet sich ein Wasserwanderrastplatz. Westlich des Ortsteiles Nitzahn bei den
Koordinaten ♁52° 27′ 35″ N, 12° 20′ 45″ O befindet sich ein Schaltwerk der Deutschen Bahn AG. Diese Anlage ist neben den Bahnstromschaltwerken Neckarwestheim und Nenndorf die einzige
Schaltanlage der Deutschen Bahn AG, die nicht an einer Eisenbahnlinie oder auf dem Areal eines Kraftwerks liegt. In den 1960er Jahren wurde ein 4000 Jahre altes Skelett, genannt Der
Mann von Milow, gefunden und aufbereitet. Der Fund ist im Museum in Brandenburg an der Havel ausgestellt.
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