Makler in Garzau-Garzin

 

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Garzau-Garzin PLZ 15345

Garzau-Garzin ist eine amtsangehörige Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Sie wird vom Amt Märkische Schweiz mit Sitz in Buckow (Märkische Schweiz) verwaltet.

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt im Naturpark Märkische Schweiz in einer eiszeitlichen Erosionsrinne. Die Westgrenze verläuft durch das Niedermoorgebiet Rotes Luch, das die Nordsee-Ostsee-Wasserscheide bildet und das durch den Stobber zur Ostsee und durch den Stobberbach zur Nordsee entwässert wird. Durch die Gemeinde, unter anderem durch den Schlosspark Garzin, strömt das Lichtenower Mühlenfließ (auch Zinndorfer Mühlenfließ, Zinndorfer Fließ, oder Garzower Mühlenfließ), das in einer Nebenrinne eine Seenkette mit dem Langen See bei Garzin durchfließt.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Garzau und Garzin sowie den bewohnten Gemeindeteilen Liebenhof und Bergschäferei und dem Wohnplatz Anitz.

Geschichte

Wie der Burgwall Garzin zeigt, war die Region der heutigen Dörfer bereits spätestens zur slawischen Zeit im 8./10. Jahrhundert besiedelt. In der Deutschen Ostsiedlung wurde das ursprüngliche Angerdorf Garzau erstmals urkundlich im Jahr 1247 als Grenzort im Besitz des Klosters Zinna auf dem Barnim erwähnt. Die Ersterwähnung des Straßenangerdorfs Garzin erfolgte 1309 im Namen des Strausberger Konsuls Johanne de Garzin. Beide Dörfer waren im 14. und 15. Jahrhundert im Besitz des Adelsgeschlechts Wulkow, anschließend im Besitz der von Pfuel.

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Garzau und Garzin.

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung von Garzau-Garzin besteht aus 11 Gemeindevertretern einschließlich des jeweiligen Bürgermeisters.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Schloss Garzau mit Landschaftspark und Pyramide des Grafen von Schmettau: Das ursprüngliche Herrenhaus Garzau wurde 1911 bei einem Brand vernichtet und durch den Berliner Architekten Hermann Dernburg als Schloss wiederaufgebaut. Der ab 1780 von Graf Friedrich Wilhelm Carl von Schmettau angelegte Landschaftspark ist heute völlig verwildert. Graf von Schmettau ließ in dem Park 1784 die Pyramide Garzau errichten, die seit ihrem Wiederaufbau in den Jahren 2001 bis 2010 als größte Feldsteinpyramide Deutschlands gilt.

Dorfkirche Garzau: Die denkmalgeschützte Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert befindet sich auf dem Dorfanger von Garzau. Im Innern befindet sich ein rund 100 Jahre altes Metallkreuz sowie ein Taufstein aus dem Mittelalter. Die Kirche wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und 1724 wieder aufgebaut.

Bunkeranlage des Rechenzentrums der NVA: Der Atombunker mit der Objektbezeichnung 05/206 wurde von 1972 bis 1975 vom Ministerium für Nationale Verteidigung (MfNV) als Organisations- und Rechenzentrum (ORZ) der Nationalen Volksarmee der DDR gebaut. Er kann nach Absprache besichtigt werden.

Dorfkirche in Garzin: Die Feldsteinkirche stammt ebenso wie die Kirche in Garzau aus dem 13. Jahrhundert, wurde im Dreißigjährigen Krieg jedoch nicht zerstört. Im Innern ist ein spätgotischer Altaraufsatz aus der Zeit um 1490 mit einer Kreuzigungsgruppe und je sechs Aposteln erhalten geblieben.

Slawischer Burgwall in Garzin

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