„Unser Team steht schon lange für lokale Expertise,
Herzblut, digitalen Vorsprung und gelebte Start-Up-Kultur.
So sichern wir den maximalen Mehrwert für unsere Kunden – lernen Sie uns kennen.“
Rundum-sorglos-Paket für Ihre Immobilie
Matthias Wedel CEO
Matthias Wedel CEO



















Der größte Hufenbesitzer war
1375 mit zehn Hufen O. Britzke. Die von Britzke zu Britz sind von 1369 bis 1659/1660 als Dorfherren nachweisbar. Der nördlich angrenzende Ortsteil Neukölln (damals: Rixdorf) war im 18.
Jahrhundert von der Ansiedlung vorwiegend nordböhmischer Handwerker (Glaubensflüchtlinge im 18. Jahrhundert) geprägt wurde, deren Nachkommen auch in die südlichen Vororte Britz, Buckow
und Rudow zogen. Bei der Bildung Groß-Berlins Im Jahr 1920 kam Berlin-Britz als Landgemeinde mit 13.475 Einwohnern zum Bezirk Neukölln. Nach den planerischen Vorarbeiten der Kommune im
Winter 1924 / Frühjahr 1925 sollten auf dem Ackerland des ehemaligen Rittergutes Britz mit Hauszinssteuermitteln öffentlich geförderte Wohnungen erstellt werden. Die dabei entstehende
Großsiedlung Britz wurde an der trennenden Nord-Süd-Achse („Rote Front“) in zwei in sich geschlossene, aber sich beinahe feindlich gegenüber stehende Siedlungen mit jeweils rund 1000
Wohneinheiten geteilt, die im ersten Bauabschnitt 1925/1926 von zwei unterschiedlichen – erst 1924 neu gegründeten – Wohnungsbaugesellschaften hochgezogen werden: Die Deutsche
Gesellschaft zur Förderung des Wohnungsbaus (degewo) erhielt den östlich des Grünen Rings (heute: Fritz-Reuter-Allee) liegenden Bereich zugeteilt und errichtete hier die
„Eierteichsiedlung“ oder „Krugpfuhl-Siedlung“ an der Buschkrugallee (Planung: Ernst Engelmann und Emil Fangmeyer); die Gemeinnützige Heimstätten-Aktien-Gesellschaft (GEHAG), eine
Tochtergesellschaft der von Martin Wagner geleiteten Deutschen Wohnungsfürsorge Aktiengesellschaft (DEWOG), stellte auf dem westlich der Fritz-Reuter-Allee liegenden Gelände unter der
organisatorischen und künstlerischen Leitung Martin Wagners und Bruno Tauts die bekannte „Hufeisensiedlung“ dagegen. Bei der nach knapp einem Jahr Bauzeit anstehenden Fertigstellung des
ersten Bauabschnittes waren „links“ das halbe Hufeisen, die „Rote Front“ und die Einfamilienhäuser im Hüsung und dem nördlich angrenzenden Gelände mit zusammen 500 Wohneinheiten zum 1.
September 1926 bezugsfertig; dem stand „rechts“ die schon einige Monate eher begonnene degewo-Siedlung fast abgeschlossen gegenüber. Die Mieter der beiden Siedlungsteile schlossen sich
unmittelbar nach ihrem Einzug im Herbst 1926 zu zwei getrennten Mietervertretungen zusammen: In der degewo-Siedlung gründete sich der „Siedlerverein am Buschkrug e. V.“: Dieser vertrat
die Interessen der unter einem spitzen Dach lebenden Bewohner östlich der Fritz-Reuter-Allee und gab als Informationsorgan das wöchentlich erscheinende Nachrichtenblatt der Großsiedlung
Berlin-Britz, im Laufe des Jahres 1928 für kurze Zeit zusätzlich oder wahrscheinlich stattdessen das Informationsblatt Heim am Buschkrug heraus. Auf der anderen Seite der Straße schlossen
sich die unter dem Flachdach wohnenden Mieter der Hufeisensiedlung zu einem „Bewohnerausschuss der Gehagsiedlung“ zusammen und gaben im Herbst 1926 die noch im gleichen Jahr wieder
eingestellte Zeitschrift Das Hufeisen heraus. An die Stelle dieser reinen Siedlungszeitschrift trat ab März 1927 das wöchentlich erscheinende Organ Die Wohngemeinschaft – Das Blatt der
Großsiedlung Britz, Neukölln-Dammweg und des Siedlervereins Neu-Rudow. Diese Zeitschrift erschien bis mindestens Ende 1929, ab Ende 1928 überregional mit dem Untertitel Das Blatt der
Großsiedlungen. Das 90 Hektar große Gelände der Bundesgartenschau 1985 wird heute als Parkanlage Britzer Garten geführt. Auch der benachbarte Parkfriedhof Neukölln weist weite
parkähnliche Areale auf. Der Gutspark Britz wurde mehrfach als schönster Park Berlins ausgezeichnet. Der Park blickt auf eine 300-jährige Geschichte zurück. Er wurde erstmals 1690
angelegt. Der Carl-Weder-Park entstand als Kompensation für den Bau des Autobahntunnels Britz. Er wurde auf dem Tunnel angelegt.








