Grünheide (Mark) ist eine amtsfreie Gemeinde südöstlich von Berlin
... im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg. Die heutige (Groß-)Gemeinde entstand erst durch die Zusammenschlüsse von sechs Gemeinden zwischen 2001 und 2003. Das Gemeindegebiet ist
identisch mit dem von 1992 bis 2003 existierenden Amtes Grünheide (Mark). Geographische Lage: Die Gemeinde Grünheide (Mark) liegt im nördlichen Teil des Landkreis Oder-Spree. Sie grenzt
im Norden an die amtsfreien Gemeinden Woltersdorf und Rüdersdorf bei Berlin (Landkreis Märkisch-Oderland), im Nordosten an die Gemeinde Rehfelde (Amt Märkische Schweiz) und die amtsfreie
Stadt Müncheberg, im Osten an die amtsfreie Gemeinde Steinhöfel, im Südosten an die amtsfreie Stadt Fürstenwalde/Spree, im Süden und Südwesten an die Gemeinden Spreenhagen und Gosen-Neu
Zittau (Amt Spreenhagen) und im Westen an die amtsfreie Stadt Erkner. Die Gemeinde Grünheide (Mark) laut Hauptsatzung besteht aus sechs Ortsteilen:
Grünheide (Mark) mit den bewohnten Gemeindeteilen Altbuchhorst, Fangschleuse, Grünheide (Mark) (einschließlich Freienbrink), Schmalenberg und Klein Wall, Hangelsberg mit den bewohnten
Gemeindeteilen Wulkow, Spreetal und Hangelsberger Forst, Kagel mit den bewohnten Gemeindeteilen Kagel-Möllensee und Kagel-Finkenstein, Kienbaum, Mönchwinkel mit dem bewohnten Gemeindeteil
Neu Mönchwinkel, Spreeau mit den bewohnten Gemeindeteilen Spreewerder, Storkowfurt, Sieverslake, Freienbrink und Störitz. Dazu kommen noch die Wohnplätze: Bergluch, Forsthaus
Wilhelmsbrück, Fürstenwalde West, Gottesbrück, Kolonie Kienbaum, Liebenberg, Schlangenluch, Störitzsee, Waldeck und Wilhelmsaue.Auf dem Gebiet der Gemeinde befindet sich eine Seenplatte,
vom Priestersee und dem Werlsee über den Baberowsee bis zum Liebenberger See. Die Seenkette ist ein Teil der glazialen Löcknitz-Stobber-Rinne und entwässert über die parallel zur
Seenkette fließende Löcknitz zur Spree. Die Löcknitz entsteht nahe dem Ortsteil Kienbaum aus dem Zusammenfluss des Maxsee-Abflusses Mühlenfließ mit dem Stobberbach, der aus dem Roten Luch
kommt. Als dritte „Quelle“ der Löcknitz wird in der Fachliteratur der Abfluss des Liebenberger Sees bezeichnet, der kurz unterhalb der Vereinigung von Stobberbach und dem
Maxsee-Mühlenfließ, gleichfalls unter dem Namen Mühlenfließ, der Löcknitz zufließt. Dabei entwässert der Liebenberger See zudem die mit ihm – in Nordrichtung entgegen der hauptsächlichen
Fließrichtung der Rinne – verbundenen Gewässer der Seenkette in den Fluss. Die rund 30 Kilometer lange Löcknitz strömt von Kienbaum bis zum Grünheider Ortsteil Fangschleuse frei
mäandrierend und hat auf mehr als 20 Kilometern, insbesondere im Naturschutzgebiet Löcknitztal, natürliche Uferstrukturen behalten. m Zuge der Ämterbildung 1992 in Brandenburg schlossen
sich fünf Gemeinden im damaligen Kreis Kreis Fürstenwalde zum Amt Grünheide zusammen. Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte am 9. Juli 1992 seine Zustimmung zur Bildung
des Amtes Grünheide. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 21. Juli 1992 festgelegt. Das Amt hatte seinen Sitz in der Gemeinde Grünheide und bestand zunächst aus folgenden
Gemeinden: Grünheide, Kagel, Hangelsberg, Mönchwinkel, Spreeau. Am 28. August 1992 wurde die Gemeinde Kienbaum durch Beschluss des Ministers des Innern dem Amt Grünheide zugeordnet. Der
Name des Amtes wurde zum 1. Juli 1994 in Amt Grünheide (Mark) umbenannt. Zum 31. Dezember 2001 schlossen sich die Gemeinden Grünheide (Mark), Kagel und Kienbaum zur neuen Gemeinde
Grünheide (Mark) zusammen. Am 26. Oktober 2003 wurden die Gemeinden Hangelsberg, Mönchwinkel und Spreeau per Gesetz in die Gemeinde Grünheide (Mark) eingegliedert. Das Amt Grünheide
(Mark) wurde aufgelöst, die Gemeinde Grünheide (Mark) wurde amtsfrei. Die Gemeinde Spreeau legte Kommunalverfassungsbeschwerde gegen ihre per Gesetz erwirkte Eingliederung in die Gemeinde
Grünheide ein, die jedoch verworfen wurde. Amtsdirektor war Heinz Friedrich. Arne Christiani leitete von 2001 bis 2003 stellvertretend das Amt. Verkehr: Die Gemeinde Grünheide (Mark)
liegt an der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn und hat mit den Bahnhöfen Fangschleuse und Hangelsberg Haltepunkte der Regional-Express-Linie RE 1, die von Magdeburg nach
Eisenhüttenstadt über Brandenburg an der Havel, Potsdam, Berlin und Frankfurt (Oder) verkehrt und von der DB Regio AG angeboten wird. Die Gemeinde wird außerdem durch die Buslinien 429
und 436 des Busverkehr Oder-Spree erschlossen. Diese Buslinien führen von Herzfelde sowie Fürstenwalde/Spree nach Erkner mit weiteren Umsteigemöglichkeiten, zum Beispiel in Erkner in die
S-Bahnlinie S3 nach Berlin. Die Gemeinde gehört zum Gebiet des VBB. Der Bahnhof Fangschleuse und die Gemeindeteile Altbuchhorst, Fangschleuse, Grünheide (Mark) liegen im Gebiet des
Tarifbereichs der Stadt Berlin im Teilbereich (Tarifzone) C. Am westlichen Rand des Gemeindegebietes führt der östliche Berliner Ring in nord-südlicher Richtung entlang. Die
Anschlussstellen 6 (Erkner) und 7 (Freienbrink) bieten eine direkte Anbindung der Gemeinde an das Bundesfernstrassennetz. Die Landesstraße 23 quert das Gemeindegebiet in nord-südlicher
Richtung und die L 38 in west-östlicher Richtung.
Elon Musk beabsichtigt mit Tesla in Grünheide seine europäische „Gigafactory“ für Elektroautos und Batterien zu bauen und dort im Jahr 2021 die Produktion des Tesla Y aufzunehmen. Die
Investition in Höhe von voraussichtlich vier Milliarden Euro soll laut Presseinformationen dauerhaft mehrere Tausend Tesla Arbeitsplätze schaffen. Der Standort der „Gigafactory“ liegt
nördlich des Güterverkehrszentrums Freienbrink im Ortsteil Spreeau. Die deutsche Umweltschutzorganisation "Rettet den Regenwald e.V." wehrt sich gegen das schnelle Verfahren zur
Errichtung der Tesla Fabrik und fordert wegen des Flächenverbrauchs, dass das Werk auf bereits bestehenden Gewerbeflächen gebaut werden soll.
Dieser Text basiert auf dem freien Enzyklopädie Wikipedia-Artikel über diesen Ort. Grünheide