Hypothek und Grundschuld

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Hypothek und Grundschuld

Wie bekannt, dienen sowohl die Grundschuld als auch die Hypothek als eine Art Sicherheit bei der Bank. Der Unterschied zwischen den beiden Begriffen ist, dass die Grundschuld unabhängig vom Darlehen ist und somit über die gesamte Laufzeit in voller Höhe bestehen bleibt. Die Hypothek hingegen sinkt mit der regelmäßigen Tilgung des Darlehens.

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Wie bereits erwähnt, dienen Grundschuld und Hypothek als Sicherheit der Bank. Diese leiht dem Kunden Geld, damit dieser beispielsweise ein Grundstück erwerben kann. Die Bank, die Ihnen das Geld leiht, möchte sich im Gegenzug absichern. Sowohl die Grundschuld als auch die Hypothek werden demnach im Grundbuch eingetragen.

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Dieser Eintrag im Grundbuch sichert die Bank ab, Ihre Immobilie verwerten zu dürfen, sollten Sie nicht mehr in der Lage sein, das Darlehen abbezahlen zu können.

Der wichtigste Unterschied

Im Gegensatz zur Hypothek bleibt die Grundschuld in gleicher Höhe fortan bestehen. Beispielsweise wird ein Darlehen in Höhe von 300.000,00€ aufgenommen. Sie zahlten eine monatliche Rate, um diesen Gesamtbetrag über einen bestimmten Zeitraum von beispielsweise 15 Jahren abzubezahlen. Die eingetragene Summe von 300.000,00€ im Grundbuch wird jedoch nicht monatlich verringert. Die Grundschuld wird erst nach Zustimmung der Bank aus dem Grundbuch gelöscht, wenn der gesamte Betrag in Höhe von 300.000,00€ abbezahlt ist.

Bei der Hypothek hingegen wird der eingetragene Betrag im Grundbuch mit regelmäßiger Zahlung der Rate gesenkt. In diesem Fall ist keine Zustimmung des Gläubigers, der Bank, nötig, um die Hypothek aus dem Grundbuch zu löschen. Sobald der volle Betrag des Darlehens abbezahlt ist und bei 0,00€ ist, wird per Antrag eine Löschung im Grundbuch vorgenommen.

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