Land Brandenburg

Brandenburg liegt im Nordosten der Bundesrepublik Deutschland ...

... Brandenburg (niedersorbisch Bramborska; niederdeutsch Brannenborg; amtlich: Land Brandenburg) liegt im Nordosten der Bundesrepublik Deutschland. Die Landeshauptstadt und bevölkerungsreichste Stadt ist Potsdam, weitere wichtige Zentren sind Cottbus, Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder).
Brandenburg umschließt in seinem Zentrum die deutsche Hauptstadt Berlin und bildet mit dieser gemeinsam die europäische Metropolregion Berlin/Brandenburg, in der rund 6 Millionen Einwohner leben. Mehr als ein Drittel der Fläche Brandenburgs wird von Naturparks, Wäldern, Seen und Wassergebieten eingenommen.
Als Gründungsjahr der Mark Brandenburg gilt 1157, in dem sich der Askanier Albrecht der Bär mit der Rückeroberung der Brandenburg das Gebiet aneignete und es zum Bestandteil des Heiligen Römischen Reiches machte. Von 1415 bis 1918 stand die Region unter der Herrschaft der Hohenzollern. Von 1701 bis 1946 entwickelte sich die Mark zum Kernland Preußens. Die 1815 geschaffene Provinz Brandenburg bestand bis 1947. Zu dieser Zeit erreichte Brandenburg seine größte territoriale Ausdehnung. Nach 1945 wurde aus dessen Teil östlich der Elbe und westlich von Oder und Neiße erstmals ein Land Brandenburg gegründet, das später dann aber auf verschiedene DDR-Bezirke aufgeteilt wurde. Der Teil östlich davon kam zur Volksrepublik Polen und bildet heute größtenteils die Woiwodschaft Lebus, während ein kleinerer Teil zur Woiwodschaft Westpommern gehört. Als Land der Bundesrepublik Deutschland gründete sich Brandenburg 1990 dann erneut.
Zu den wesentlichen Wirtschaftszweigen in Brandenburg gehören unter anderem die Landwirtschaft, die Energiewirtschaft, Industrien der Luft- und Raumfahrt, der Tourismus sowie die Filmwirtschaft.

Geografie

Das Land Brandenburg liegt im Nordosten der Bundesrepublik Deutschland. Es grenzt im Süden an Sachsen, im Westen an Sachsen-Anhalt, im Nordwesten an Niedersachsen, im Norden an Mecklenburg-Vorpommern sowie im Osten an die Republik Polen. Brandenburg verfügt über fünf Exklaven, die innerhalb der Grenzen von Sachsen-Anhalt liegen und zu den Gemeinden Buckautal und Ziesar gehören. Brandenburg ist mit einer Gesamtfläche von 29.654 km² das nach der Fläche fünftgrößte Land Deutschlands und mit einer maximalen diagonalen Ausdehnung von 291 km, einer Nord-Süd-Ausdehnung von 244 km und einer Ost-West-Ausdehnung von 234 km gleichzeitig das größte der neuen Länder. Das Kerngebiet Brandenburgs wird noch mit dem historischen Namen Mark Brandenburg bezeichnet.
Die Länder Berlin und Brandenburg bilden wirtschaftsgeografisch in ihrer Gesamtheit die europäische Metropolregion Berlin/Brandenburg. In dem Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg genannten Ballungsraum leben etwa sechs Millionen Einwohner. Die Agglomeration Berlin mit 4,4 Millionen Einwohnern, dessen engerer Verflechtungsraum um Berlin als „Speckgürtel“ bekannt ist, umfasst Berlin und Teile Brandenburg. Dies entspricht der für Brandenburg typischen Ausrichtung der Infrastruktur wie Autobahnen und Hauptbahnstrecken auf die inselförmig im Land gelegene Bundeshauptstadt Berlin. Außerhalb der größeren Städte wie Brandenburg an der Havel im Westen, Frankfurt (Oder) im Osten und der nach Potsdam einwohnerreichsten Stadt Cottbus im Süden ist das Land relativ dünn besiedelt. Den Süden des Landes bilden die Niederlausitz, kleine Teile der Oberlausitz und das Elbe-Elster-Land. Zum Land Brandenburg gehören westlich das Havelland, südlich von Berlin der Teltow und nordöstlich der Barnim. An den Grenzen liegen im Norden die Oberhavel (mit dem historisch bis 1950 zu Mecklenburg gehörigen Fürstenberger Werder), im Nordwesten die Prignitz, im Nordosten die Uckermark, im Osten das Oderbruch und im Südwesten der Fläming.

Geologie un Böden

Das Land Brandenburg liegt im Norddeutschen Tiefland und wurde an der Erdoberfläche entscheidend durch die wiederholten Vorstöße des skandinavischen Inlandeises während des Eiszeitalters geprägt. Es stehen daher fast ausschließlich kalt- und warmzeitliche Ablagerungen an. Am verbreitetsten sind Geschiebemergel und Schmelzwassersande. Typisch für die Oberflächenformung sind die Elemente der glazialen Serie. Zu ihren Landschaftsformen zählt das Urstromtal. Diese zeigen hierzulande eine weltweit einmalige Häufung: Netze-Randow-, Thorn-Eberswalder, Warschau-Berliner, Glogau-Baruther und Breslau-Bremer Urstromtal.
Aufgrund der Vielgestaltigkeit der eiszeitlichen Ablagerungen in Brandenburg sind die daraus entstandenen Bodengesellschaften sehr vielfältig. Ihre Ertragsfähigkeit reicht von extrem nährstoffarm und unfruchtbar bis hin zu sehr fruchtbar. Dennoch überwiegen flächenmäßig, vor allem im mittleren und südlichen Brandenburg, die nährstoffarmen Sandböden, die dem Land sein charakteristisches Gepräge geben.
Brandenburg gilt besonders im Süden als Rohstofflieferant, entlang des Lausitzer Grenzwalls befinden sich große Braunkohlelagerstätten, im Südosten um Spremberg wurden tiefe Kupferlagerstätten gefunden. In der Fläche wird vereinzelt Erdöl nachgewiesen.

Landschaft

Die wesentlichen Großlandschaften Brandenburgs sind von Nord nach Süd der Baltische beziehungsweise Nördliche Landrücken, die Zone der Platten und Urstromtäler sowie der Südliche Landrücken.
Auf beiden Landrücken werden Höhen über 100 m erreicht. Dem Südlichen Landrücken, der von den Harburger Bergen bis nach Polen (Katzengebirge) reicht, werden in Brandenburg der Fläming und seine östliche Fortsetzung, der Lausitzer Grenzwall mit dem Muskauer Faltenbogen zugerechnet. Er ist im Durchschnitt höher als der Baltische Landrücken. Jener erstreckt sich von Jütland bis zum Baltikum. Zu ihm gehört die Mecklenburgische Seenplatte, die bis nach Brandenburg hineinragt. In dieser Seenplatte entspringen die Flüsse Havel, Rhin und Dosse. Im Südosten mit dem Lausitzer Urstromtal (Teilstück des Breslau-Bremer Urstromtals) und Nordosten mit tief liegenden Teilen der Uckermark reicht Brandenburg über die erwähnten Höhenzüge hinaus.
Zwischen den Landrücken liegt das Gebiet der mittelbrandenburgischen Platten und Urstromtäler. Ausgedehnte Niederungen wie das Rhinluch, das Havelländische Luch und die Seenkette der mittleren Havel grenzen die inselartig daraus aufragenden Platten wie Barnim, Nauener Platte und die Ländchen voneinander ab. Das Niveau der Urstromtäler und der zugehörigen Nebentäler zeigt ein geringes Gefälle von Südost nach Nordwest. Es reicht von etwa 60 m an der Neiße bis unter 20 m an der Havelmündung. Die durchschnittliche Höhe der Platten nimmt von Ost nach West von über 100 m an der Oder auf 40 m bis 50 m im Westen ab. Besonders tief liegt das Odertal im Nordosten fast auf Niveau des Meeresspiegels.
Landschaftlich fällt der Unterschied zwischen dem Altmoränen- und dem Jungmoränenland auf. Während es im Süden und in der Prignitz nahezu keine natürlichen Seen gibt, ist das jung vergletscherte Gebiet seenreich. Es gibt regionale Unterschiede. Viele hoch gelegene Grundmoränengebiete, wie der Barnim oder das Land Lebus, sind seenarm. Hingegen sind Gebiete wie Teile der westlichen Uckermark, in denen es großflächig zur Verschüttung und Konservierung von Toteisblöcken kam, seenreich.

Klima

Das Land Brandenburg befindet sich im Übergangsbereich zwischen ozeanischem Klima in Westeuropa und kontinentalem Klima im Osten. Aufgrund der relativ geringen Höhendifferenzen sind die klimatischen Unterschiede innerhalb des Landes eher gering, jedoch bei bestimmten Wetterlagen zu spüren.
Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt um 9 °C. Der kälteste Monat ist mit im Mittel −1 °C der Januar. Wärmster Monat ist der Juli mit einer Durchschnittstemperatur von 18 °C. Bei der Lufttemperatur macht sich bereits von der im Nordwesten gelegenen Prignitz zur im Südosten befindlichen Niederlausitz eine geringe Zunahme der Kontinentalität bemerkbar. Vor allem in den Wintermonaten ist bei windarmen Strahlungswetterlagen die Lausitz meistens deutlich kälter als die Prignitz.
Mit einer durchschnittlichen Jahresniederschlagssumme von weniger als 600 mm ist Brandenburg eines der trockensten, vielleicht das niederschlagsärmste Bundesland. Meist liegt der durchschnittliche Jahresniederschlag bei 550 mm. Lediglich die im Nordwesten gelegene Prignitz sowie einige Hochgebiete wie der Hohe Fläming und der Hohe Barnim erreichen oder übertreffen im Jahr die 600-mm-Marke. Östlich der Hochgebiete macht sich ein geringer Regenschatten bemerkbar, so ist das tief liegende Oderbruch mit weniger als 500 mm Jahresniederschlag eine der trockensten Regionen Deutschlands.
Während Winter und Frühjahr vergleichsweise trocken sind, fällt der Niederschlag landesweit vor allem in den Sommermonaten. Dennoch können auch in der warmen Jahreszeit ausgeprägte Trockenphasen auftreten, bei denen in Brandenburg die Waldbrandgefahr stark ansteigt. 2018 hat es in Brandenburgs Wäldern 512-mal gebrannt (durchschnittlich rund 300 Waldbrände jährlich), darunter waren elf Großbrände. Die Sonne scheint im Jahr durchschnittlich etwa 1600 Stunden.
Um den Wald für die Anforderungen des Klimawandels (u. a. Starkregen und Dürren) zu stabilisieren, gibt das Land Brandenburg jährlich (Stand 2018) 8,5 Millionen Euro für ein Waldumbauprogramm aus, um unter anderem zu erreichen, dass vermehrt unterschiedlichen Baumarten in mehreren Altersklassen vorhanden sind.

Auswirkungen des Klimawandels

Von 1881 bis 2018 hat sich die Temperatur in Brandenburg um 1,3 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Wert erhöht. Dieser Wert könnte unter Beibehaltung des aktuellen Entwicklungspfades zum Ende des Jahrhunderts auf 3,8 Grad steigen. Annahmen zufolge wird Brandenburg immer häufiger von extremen Witterungsereignissen betroffen sein, darunter längere Dürreperioden und lokal auftretende Starkniederschlagsereignisse. Zudem verschieben sich die phänologischen Jahreszeiten; der Winter verkürzt sich, der Frühling beginnt früher und der Herbst wird länger. Insgesamt kann in Brandenburg im Durchschnitt von einer drei Wochen längeren Vegetationszeit ausgegangen werden, was Auswirkungen auf den Obst- und Weinanbau, die Landwirtschaft, den Wald, sowie auf Lebensgemeinschaften und Arten hat. Bedingt durch die globale Erwärmung steigt der Meeresspiegel bis zur Jahrhundertwende voraussichtlich um 80 bis 100 cm an; damit liegt die Salzwassergrenze im Unteren Odertal.

Gewässer

Brandenburg gilt als das gewässerreichste Bundesland Deutschlands. Es gibt über 3000 natürlich entstandene Seen, hinzu kommen zahlreiche künstlich angelegte Teiche, Baggerseen und ähnliche Gewässer. Weiterhin existieren über 33.000 km Fließgewässer, deren größter Teil künstlich angelegte Entwässerungsgräben und andere Kanäle sind. Andererseits wird in Brandenburg aufgrund der Niederschlagsarmut das Grundwasser nur sehr langsam erneuert. Die Verweildauer des Wassers in den Gewässern ist daher recht lang.

Flüsse

Größere Flüsse berühren Brandenburg nur an dessen Grenzen. Die Elbe (Gesamtlänge 1091 km) verläuft für wenige Kilometer im äußersten Süd- und Nordwesten Brandenburgs, wo sie fast ausnahmslos die Landesgrenze markiert. Lediglich die zu Mühlberg gehörende 0,5 km² große Gemarkung um die Fähranlegestelle an der Dahle-Mündung einschließlich eines Teilstücks der Bundesstraße 182 verkörpert das einzige linkselbische Gebiet Brandenburgs. Die Oder (Gesamtlänge 866 km) bildet zusammen mit der Neiße als ihrem Nebenfluss die gesamte Ostgrenze Brandenburgs. Einzig die äußersten nordöstlichen Grenzkilometer sind davon ausgenommen.
Die bedeutendsten Binnenflüsse Brandenburgs sind die 334 km lange Havel und die 400 km lange Spree als ihr größter Nebenfluss. Die Spree ist am Zusammenfluss wasserreicher als die Oberhavel, womit Spree und Unterhavel einen 560 km langen überwiegend in Brandenburg verlaufenden Flusslauf bilden (davon 350 km schiffbar). Alle übrigen Fließgewässer Brandenburgs sind kleine Flüsse und Bäche mit regionaler Bedeutung. In Nordbrandenburg sind die Stepenitz, die Dosse, der Rhin, die Ucker und die Finow zu nennen. Im mittleren Teil haben die Plane, die Nieplitz, die Panke, die (Jüterboger) Nuthe, die Notte und die Dahme eine gewisse Bedeutung. Der größte Fluss im Süden von Brandenburg ist die Schwarze Elster. Danach sind Flüsse wie die Kleine Elster, die Oelse oder die Schlaube zu nennen.

Seen

Aufgrund seiner eiszeitlichen Entstehungsgeschichte ist Brandenburg extrem reich an natürlich entstandenen Seen. Es existieren mehr als 800 Gewässer mit einer Fläche von mehr als einem Hektar. Der größte natürliche See Brandenburgs ist mit einer Fläche von 13,3 km² der Schwielochsee. Es folgen der Scharmützelsee (12 km²), der Unteruckersee (10,4 km²), der Parsteiner See (10 km²), der Ruppiner See (8,25 km²), der Schwielowsee (7,9 km²), der Werbellinsee (7,8 km²) und der Grimnitzsee (7,8 km²). Mit fast 70 m tiefster See des Landes und gleichzeitig der mit der besten Wasserqualität ist der Große Stechlinsee.
Zu den zahlreichen natürlichen Seengebieten Brandenburgs kommt ein vom Menschen geschaffenes hinzu: Das Lausitzer Seenland entsteht durch die Flutung nicht mehr genutzter Tagebaurestlöcher. Mit 13 km² ist der Senftenberger See darin momentan das größte Gewässer. Im Jahr 2025 wird es Europas größte künstliche Wasserlandschaft und Deutschlands viertgrößtes Seengebiet sein. Zum größten See wird bis dahin der Sedlitzer See (13,3 km²) wachsen, der zusammen mit dem Schwielochsee der größte See in Brandenburg sein wird. Die Talsperre Spremberg bildet mit 6,7 km² den größten Stausee in Brandenburg.

Heckrinder

2011 wurden die Buchenurwälder in die Welterbeliste aufgenommen. Neben anderen ist hierbei der Buchenwald im Grumsiner Forst im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin zum Teil des Weltnaturerbes erklärt worden. Hier befinden sich ausgeprägte Flattergras-Buchenwälder, die als Reste der großflächigen Buchenbestände gelten, die es früher in Mitteleuropa gegeben hat.
Im Nationalpark Unteres Odertal sind der Eisvogel sowie der Seggenrohrsänger, der zu den am stärksten gefährdeten Singvögeln Europas zählt, beheimatet. Größere Bestände dieser Singvogelart sind ansonsten nur noch in den weiter östlich gelegenen Sumpf- und Auenlandschaften Osteuropas zu finden. Weißstörche brüten auf den Dächern der umliegenden Dörfer. Ebenso, wenn auch sehr versteckt, sind auch die sehr seltenen Schwarzstörche zu finden, von denen es gegenwärtig 3 bis 5 Brutpaare gibt. Seltene Vogelarten wie der Schreiadler haben dort ebenfalls einen Rückzugsort gefunden.
Die im Winter überschwemmten Wiesen bieten zahlreichen Zugvögeln Rastmöglichkeiten. Zu den Vögeln, die sich hier beobachten lassen, zählt beispielsweise der Singschwan. Zu den Brutvögeln dieses Nationalparks gehören so seltene Wiesenbrüter wie der Wachtelkönig, der Kampfläufer und die Uferschnepfe und in den Auwaldungen und den Laubwäldern der Oderhänge nistet der Pirol. Auch die größte Brutkolonie der Trauerseeschwalbe befindet sich im Nationalpark.
Als dauerhafte Arten haben sich in Brandenburg Wildschweine, Fischotter, Biber, Wölfe, Waschbären, Rehe, Rotwild und Seeadler angesiedelt.

Naturparks

Insgesamt 15 sogenannte Großschutzgebiete sind in Brandenburg ausgewiesen. Sie nehmen rund ein Drittel der Landesfläche ein. Darunter befindet sich der Nationalpark Unteres Odertal (106 km²) und die drei als Biosphärenreservate der UNESCO ausgewiesenen Gebiete Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg (533 km²), das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin (1291 km²) und das Biosphärenreservat Spreewald (474 km²). Darüber hinaus bestehen elf Naturparks: Naturpark Barnim (750 km²), Naturpark Dahme-Heideseen (594 km²), Naturpark Hoher Fläming (827 km²), Naturpark Märkische Schweiz (204 km²), Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft (490 km²), Naturpark Niederlausitzer Landrücken (580 km²), Naturpark Nuthe-Nieplitz (623 km²), Naturpark Schlaubetal (225 km²), Naturpark Uckermärkische Seen (895 km²), Naturpark Westhavelland (1315 km²), Naturpark Stechlin-Ruppiner Land (1080 km²).

Landkreise und kreisfreie Städte

Brandenburg unterteilt sich in 14 Landkreise und vier kreisfreie Städte. Acht Landkreise sind Sektoralkreise, die (mit Ausnahme von Dahme-Spreewald) von der Grenze zu Berlin bis an die äußere Landesgrenze reichen. Die Namen der brandenburgischen Landkreise und Kreisstädte und ihre Kfz-Kennzeichen lauten:
Die Landkreise und kreisfreien Städte in Brandenburg / Stand am 31. Dezember 2019

Landkreis
Kreisstadt
Größte Stadt
Einwohner
Fläche (km²)
Barnim (BAR)
185.244
1479,69
Dahme-Spreewald (LDS)
Lübben (Spreewald)
Königs Wusterhausen
170.791
2274,28
Elbe-Elster (EE)
Herzberg (Elster)
Finsterwalde
101.827
1899.57
Havelland (HVL)
Rathenow
Falkensee
162.996
1727,30
Märkisch-Oderland (MOL)
Seelow
Strausberg
195.751
2158,65
Oberhavel (OHV)
Oranienburg
Oranienburg
212.914
1808,20
Oberspreewald-Lausitz (OSL)
Senftenberg
Senftenberg
109.371
1223,08
Oder-Spree (LOS)
Beeskow
Fürstenwalde / Spree
178.803
2256,75
Ostprignitz-Ruppin (OPR)
Neuruppin
Neuruppin
98.861
2526,56
Potsdam-Mittelmark (PM)
Bad Belzig
Werder (Havel)
216.566
2592,00
Prignitz (PR)
Perleberg
Wittenberge
76.158
2138,59
Spree-Neiße (SPN)
Forst (Lausitz)
Spremberg
113.720
1657,43
Teltow-Fläming (TF)
Luckenwalde
Ludwigsfelde
169.997
2104,20
Uckermark (UM)
Prenzlau
Schwedt / Oder
118.947
3076,90

Kreisfreie Städte

Brandenburg a.d.Havel (BRB)
72.184
229,71
Cottbus (CB)
99.678
165,15
Frankfurt (Oder) (FF)
57.751
147,85
Potsdam (P)
180.334
188,25

Bei der Kreisreform am 6. Dezember 1993 wurde die Zahl der Landkreise von 38 auf die heutigen 14 verringert. Die bis dahin kreisfreien Städte Eisenhüttenstadt und Schwedt/Oder wurden in den neuen Landkreis Oder-Spree bzw. den neuen Landkreis Uckermark eingegliedert. Die übrigen vier kreisfreien Städte Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam wurden durch Eingemeindungen gestärkt und behielten ihren Status.
Für das Jahr 2019 war eine weitere Verwaltungsstrukturreform geplant, bei der einige Landesaufgaben auf die Landkreise und von da auf die Gemeinden übertragen werden sollten, von diesem Vorhaben wurde nach heftigen Protesten aus der Bevölkerung allerdings 2017 Abstand genommen.

Städte und Gemeinden

Das deutsche Bundesland Brandenburg besteht aus insgesamt 416 politisch selbstständigen Städten und Gemeinden (Stand: 1. Januar 2021). Diese verteilen sich wie folgt:

  • 113 Städte, darunter
  • 4 kreisfreie Städte, darunter die Landeshauptstadt Potsdam,
  • 7 große kreisangehörige Städte,
  • 9 mittlere kreisangehörige Städte
  • 58 sonstige amtsfreie Städte (sie erledigen alle Aufgaben in eigener Zuständigkeit)
  • 31 amtsangehörige Städte
  • 4 verbandsangehörige Städte
  • 303 sonstige Gemeinden, darunter
  • 64 amtsfreie Gemeinden
  • 239 amtsangehörige Gemeinden

31 Städte und 239 Gemeinden haben sich zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zu 52 Ämtern zusammengeschlossen. 4 weitere Städte haben sich zu einer Verbandsgemeinde zusammengeschlossen, der ersten ihrer Art in Brandenburg. In Brandenburg erhielten kreisangehörige Städte ab 45.000 Einwohnern bzw. 25.000 Einwohner gemäß § 2 Abs. 3 Gemeindeordnung für das Land Brandenburg a.F. den Status einer Großen bzw. Mittleren kreisangehörigen Stadt. Bei offiziell zweisprachigen Städten und Gemeinden ist neben dem deutschen auch der niedersorbische Name angegeben.

Kreisfreie Städte

Landeshauptstadt Potsdam, Brandenburg an der Havel, Cottbus/Chóśebuz, Frankfurt (Oder), Große kreisangehörige Städte, Bernau bei Berlin, Eberswalde (Kreisstadt), Eisenhüttenstadt, Falkensee, Königs Wusterhausen, Oranienburg (Kreisstadt), Schwedt/Oder, Mittlere kreisangehörige Städte, Fürstenwalde/Spree, Guben, Hennigsdorf, Neuruppin (Kreisstadt), Rathenow (Kreisstadt), Senftenberg (Kreisstadt), Spremberg/Grodk, Strausberg, Wittenberge

Gemeinden von A -Z

A

Ahrensfelde, Altdöbern, Althüttendorf, Altlandsberg, Alt Tucheband, Alt Zauche-Wußwerk/Stara Niwa-Wózwjerch, Am Mellensee, Angermünde

B

Bad Belzig (Kreisstadt), Bad Freienwalde (Oder), Bad Liebenwerda, Bad Saarow, Bad Wilsnack, Baruth/Mark, Beelitz, Beeskow (Kreisstadt), Beetzsee, Beetzseeheide, Beiersdorf-Freudenberg, Bensdorf, Berge, Berkenbrück, Berkholz-Meyenburg, Bernau bei Berlin, Bersteland, Bestensee, Biesenthal, Birkenwerder, Blankenfelde-Mahlow, Bleyen-Genschmar, Bliesdorf, Boitzenburger Land, Borkheide, Borkwalde , Brandenburg an der Havel, Breddin, Breese, Breydin, Brieselang, Briesen/Brjazyna, Briesen (Mark), Brieskow-Finkenheerd, Britz, Bronkow, Brück, Brüssow, Buckautal, Buckow Märkische Schweiz),Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota), Byhleguhre-Byhlen/Běła Góra-Bělin

C

Calau/Kalawa, Carmzow-Wallmow, Casekow, Chorin, Cottbus/Chóśebuz, Crinitz, Cumlosen

D

Dabergotz, Dahme/Mark, Dahmetal, Dallgow-Döberitz, Diensdorf-Radlow, Dissen-Striesow/Dešno-Strjažow, Doberlug-Kirchhain, Döbern, Drachhausen/Hochoza, Drahnsdorf, Drebkau/Drjowk, Dreetz, Drehnow/Drjenow

E

Eberswalde (Kreisstadt), Eichwalde, Eisenhüttenstadt, Elsterwerda, Erkner

F

Falkenberg, Falkenberg/Elster, Falkenhagen (Mark), Falkensee, Fehrbellin, Felixsee/Feliksowy jazor, Fichtenhöhe, Fichtwald, Finsterwalde Flieth-Stegelitz, Forst (Lausitz) (Kreisstadt), Frankfurt (Oder), Frauendorf, Fredersdorf-Vogelsdorf, Friedland, Friedrichswalde , Friesack Fürstenberg/Havel, Fürstenwalde/Spree

G

Gartz (Oder), Garzau-Garzin, Gerdshagen, Gerswalde, Glienicke/Nordbahn, Gollenberg, Golßen, Golzow (b.Brandenburg), Golzow (Oderbruch), Gorden-Staupitz ,Göritz Görzke, Gosen-Neu Zittau, Gräben, Gramzow, Gransee, Gröden, Großbeeren, Großderschau, Großkmehlen, Groß Köris, Groß Kreutz (Havel), Groß Lindow,, Groß Pankow (Prignitz), Großräschen, Groß Schacksdorf-Simmersdorf, Großthiemig , Großwoltersdorf, Grünewald, Grünheide (Mark), Grünow, Grunow-Dammendorf, Guben Guhrow/Góry, Gülitz-Reetz, Gumtow, Gusow-Platkow, Guteborn

H

Halbe, Halenbeck-Rohlsdorf, Havelaue, Havelsee, Heckelberg-Brunow, Heideblick, Heideland, Heidesee, Heiligengrabe,Heinersbrück/Móst ,Hennigsdorf Hermsdorf, Herzberg (Elster) (Kreisstadt), Herzberg (Mark), Hirschfeld, Hohenbocka, Hohenbucko, Hohenfinow, Höhenland, Hohenleipisch, Hohen Neuendorf, Hohenselchow-Groß Pinnow, Hoppegarten

I

Ihlow

J

Jacobsdorf, Jamlitz, Jämlitz-Klein Düben, Jänschwalde/Janšojce, Joachimsthal, Jüterbog

K

Karstädt, Kasel-Golzig, Ketzin/Havel, Kleinmachnow, Kleßen-Görne, Kloster Lehnin, Kolkwitz/Kołkojce, Königs Wusterhausen, Kotzen,Krausnick-Groß Wasserburg, Kremitzaue, Kremmen Kroppen, Kümmernitztal, Küstriner Vorland, Kyritz

L

Langewahl, Lanz, Lauchhammer, Lawitz, Lebus, Lebusa, Leegebruch, Legde/Quitzöbel, Lenzen (Elbe), Lenzerwische, Letschin, Lichterfeld-Schacksdorf, Liebenwalde, Lieberose, Liepe, Lietzen, Lindenau, Lindendorf, Lindow (Mark), Linthe, Löwenberger Land, Lübben (Spreewald)/Lubin (Błota), Kreisstadt), Lübbenau/Spreewald/Lubnjow/Błota, Luckaitztal, Luckau, Luckenwalde (Kreisstadt), Ludwigsfelde, Lunow-Stolzenhagen, Lychen

M

Marienfließ, Marienwerder, Märkisch Buchholz, Märkisch Linden, Märkisch Luch, Märkische Heide/Markojska Góla, Märkische Höhe, Mark Landin, Massen-Niederlausitz, Melchow, Merzdorf, Mescherin, Meyenburg, Michendorf, Milmersdorf, Milower Land, Mittenwalde (Mark), Mittenwalde , Uckermark), Mixdorf, Mühlberg/Elbe, Mühlenbecker Land, Mühlenberge, Mühlenfließ, Müllrose, Müncheberg, Münchehofe

N

Nauen, , Neiße-Malxetal, Neißemünde, Nennhausen, Neuenhagen bei Berlin, Neuhardenberg, Neuhausen/Spree/Kopańce, Neulewin, Neupetershain/Nowe Wiki, Neuruppin (Kreisstadt), Neu-Seeland, Neustadt (Dosse), Neutrebbin, Neu Zauche/Nowa Niwa, Neuzelle, Niederer Fläming, Niederfinow, Niedergörsdorf, Niemegk, Nordwestuckermark, Nuthetal, Nuthe-Urstromtal

O

Oberbarnim, Oberkrämer, Oberuckersee, Oderaue, Oderberg, Oranienburg (Kreisstadt), Ortrand

P

Panketal, Parsteinsee, Passow, Paulinenaue, Päwesin, Peitz/Picnjo, Perleberg (Kreisstadt), Pessin, Petershagen/Eggersdorf, Pinnow, Pirow, Planebruch, Planetal, Plattenburg, Plessa, Podelzig, Potsdam, Premnitz, Prenzlau (Kreisstadt), Pritzwalk, Prötzel, Putlitz

R

Rabenstein/Fläming, Ragow-Merz, Randowtal, Rangsdorf, Rathenow (Kreisstadt), Rauen, Rehfelde, Reichenow-Möglin, Reichenwalde, Reitwein, Retzow, Rheinsberg, Rhinow, Rietz-Neuendorf, Rietzneuendorf-Staakow, Röderland, Rosenau, Roskow, Rückersdorf, Rüdersdorf bei Berlin, Rüdnitz, Ruhland, Rühstädt, Rüthnick

S

Sallgast, Schenkenberg, Schenkendöbern, Schilda, Schipkau, Schlaubetal, Schlepzig/Slopišća, Schlieben, Schmogrow-Fehrow/Smogorjow-Prjawoz, Schönborn, Schönefeld, Schöneiche bei Berlin, Schönermark, Schönewalde, Schönfeld, Schönwald, Schönwalde-Glien, Schorfheide, Schraden, Schulzendorf, Schwarzbach, Schwarzheide, Schwedt/Oder, Schwerin Schwielochsee/Gójacki jazor, Schwielowsee, Seddiner See, Seeblick, Seelow (Kreisstadt), Senftenberg (Kreisstadt), Siehdichum, Sieversdorf-Hohenofen, Sonnenberg, Sonnewalde, Spreenhagen, Spreewaldheide/Błośańska Góla, Spremberg/Grodk, Stahnsdorf, Stechlin, Stechow-Ferchesar, Steinhöfel ,Steinreich Storbeck-, rankendorf, Storkow (Mark) ,Straupitz (Spreewald) / Tšupc (Błota) Strausberg, Stüdenitz-Schönermark, Sydower Fließ

T

Tantow, Tauche, Tauer/Turjej, Teichland/Gatojce, Teltow, Temmen-Ringenwalde, Temnitzquell, Temnitztal, Templin, Tettau, Teupitz, Trebbin, Treplin, Treuenbrietzen, Triglitz, Tröbitz, Tschernitz, Turnow-Preilack/Turnow-Pśiłuk

U

Uckerfelde, Uckerland, Uebigau-Wahrenbrück, Unterspreewald

V

Velten, Vetschau/Spreewald/Wětošow/Błota, Vielitzsee, Vierlinden, Vogelsang

W

Waldsieversdorf, Walsleben, Wandlitz, Weisen, Welzow/Wjelcej, Wendisch Rietz, Wenzlow Werben, Wjerbno, Werder (Havel), Werneuchen, Wiesenau, Wiesenaue, Wiesenburg/Mark, Wiesengrund/Wukojce, Wildau, Wittenberge, Wittstock/Dosse, Wollin, Woltersdorf, Wriezen, Wusterhausen/Dosse, Wustermark, Wusterwitz

Z

Zechin, Zehdenick, Zernitz-Lohm, Zeschdorf, Zeuthen, Zichow, Ziesar, Ziethen, Ziltendorf, Zossen

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